Wetter: Cebu

Starke Regenfälle verursachen Überschwemmungen in Cebu City

Am Donnerstagnachmittag, dem 30. Juli, kam es in Cebu City nach fast vierstündigen heftigen Regenfällen zu großflächigen Überschwemmungen. In mindestens 16 Gebieten der Stadt wurden Straßen unter Wasser gesetzt, was Pendler festhielt und Rettungseinsätze erforderlich machte.

Closeup Philippines volcano top erupt clouds of haze aerial. Green grass mountain with hiking path
Symbolbild: Envato

In einigen Gebieten erreichten die Wasserstände knietiefe bis brusttiefe Höhen, in einigen Fällen drang das Wasser sogar bis in das erste oder zweite Stockwerk von Häusern vor. Besonders kritisch war die Lage im La Paloma Village in Barangay Tisa, wo das Wasser auf etwa drei Meter anstieg und Bewohner in der Siedlung einschloss.

Das Büro für Katastrophenvorsorge und -management von Cebu City (CCDRRMO) arbeitete gemeinsam mit der Feuerwehr von Tisa, dem lokalen Schnelleinsatzteam von Barangay Habagat, dem Bureau of Fire Protection (BFP) und PDRRMO zusammen, um die betroffenen Bewohner zu retten. Nach einem Notruf gegen 15:40 Uhr konnten die Rettungskräfte drei Personen aus der überfluteten Siedlung evakuieren: einen 74-jährigen Mann, einen 63-jährigen Mann und eine 23-jährige Frau. Die Retter mussten dabei gegen starke Strömungen und Treibgut wie Baumstämme, Möbel und Wellblech ankämpfen.

Auch in Barangay Guadalupe kam es zu massiven Problemen. Im Gebiet Sitio Dakit suchten Bewohner Schutz vor den Wassermassen, die laut Berichten die Höhe eines Basketballrings erreichten. Fahrzeuge konnten das Gebiet nicht mehr erreichen, weshalb Evakuierungen notwendig wurden. Laut CCDRRMO wurden keine Verletzten oder Todesopfer gemeldet.

Die Wetterbehörde PAGASA-Mactan ordnete die Unwetter als gewöhnliche Wetterereignisse ein, die durch lokale Gewitter verursacht wurden. Der Leiter der Behörde, Ingenieur Al Quiblat, erklärte, dass für mehrere Gebiete in Metro Cebu Warnungen vor starken Regenfällen ausgegeben worden waren. Während die Behörden die Flüsse und Bäche kontinuierlich überwachten, wurden den betroffenen Bewohnern kostenlose Busfahrten angeboten, um die Mobilität wiederherzustellen.