Gesellschaft: Landesweit

SONA 2026: Präsident Marcos fordert besseren Schutz für Kinder nach Schulgewalt

Jüngste tragische Vorfälle von Gewalt an Schulen haben tiefe Wunden bei den betroffenen Familien und der gesamten Gesellschaft hinterlassen. Besonders die Schießerei an der San Jose National High School in Tacloban City hat für große Bestürzung gesorgt. Bei dem Vorfall kamen mehrere Schüler ums Leben, darunter Ayessa Nicole Dazo, die als jüngstes Opfer an ihren Schussverletzungen verstarb.

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Symbolbild: Envato

Präsident Ferdinand „Bongbong“ Marcos Jr. gedachte in seiner fünften Ansprache an den Kongress (State of the Nation Address, SONA) der Opfer und würdigte die Tapferkeit von Chris Lorenz Fabian, der versuchte, seine Mitschüler zu schützen, indem er die Klassenzimmertür schloss. Ebenso erinnerte er an Joyancee Separa, die während des Vorfalls ein Video aufzeichnete. Marcos bezeichnete das Verhalten der Jugendlichen als Ausdruck wahrer philippinischer Tugenden und sprach den Angehörigen sein tiefes Mitgefühl aus.

Doch die Gefahren für die junge Generation gehen über die physische Gewalt an Schulen hinaus. Präsident Marcos warnte vor den Risiken im digitalen Raum, darunter den Einfluss von Falschmeldungen, den ungeschützten Zugang zu Pornografie, die ständige Darstellung von Gewalt sowie die toxische Hasskultur in den sozialen Medien. Diese schädlichen Einflüsse können laut Marcos zu weitreichenden gesellschaftlichen Problemen führen, darunter psychische Erkrankungen, ein Anstieg von Teenager-Schwangerschaften sowie eine Zunahme von HIV/AIDS-Fällen unter jungen Filipinos.

Angesichts dieser Herausforderungen forderte Präsident Marcos eine gemeinschaftliche Verantwortung aller Akteure, um die Verletzlichkeit der Kinder wirksam zu minimieren. Die Nation müsse die gemeinsame Verantwortung für den Schutz von Kindern wahrnehmen, betonte er in seiner Ansprache. Marcos appellierte an die Gesellschaft, sich für den Schutz der jungen Generation einzusetzen und gemeinsam Lösungen zu finden, um die Kinder vor den vielfältigen Gefahren zu schützen.