Wirtschaft: Pangasinan

Skandinavisches und dänisches Kapital für Solarprojekt in Pangasinan

In der Provinz Pangasinan wird ein bedeutendes Solarenergieprojekt realisiert, an dem sich zwei europäische Investmentfonds mit insgesamt 49 Prozent beteiligen. Das Ixus Bugallon Solar Power Project, das von Vena Energy entwickelt wird, befindet sich in Bugallon. Der norwegische Fonds Norfund und der dänische Impact Fund Denmark haben entsprechende Vereinbarungen unterzeichnet, um Anteile am Projekt zu erwerben.

Lush tropical island paradise in siargao, philippines, showing stilt houses and palm trees
Symbolbild: Envato

Das Solarkraftwerk verfügt über eine installierte Spitzenleistung von 500 Megawatt (MWp) und wurde im Rahmen des zweiten Green Energy Auction Program (GEAP 2) des philippinischen Energieministeriums (Department of Energy) vergeben. Sobald die Anlage in Betrieb geht, soll sie Strom liefern, der dem jährlichen Bedarf von etwa 650.000 philippinischen Haushalten entspricht. Zudem wird erwartet, dass die jährlichen Kohlendioxidemissionen um rund 570.000 Tonnen gesenkt werden können.

Die Finanzierung des Projekts wurde bereits im Juli 2026 abgeschlossen. Vena Energy sicherte sich dabei eine vorrangige Fremdkapitalfinanzierung in Höhe von rund 310 Millionen US-Dollar durch ein Konsortium aus acht internationalen Banken. Durch den Verkauf der 49-prozentigen Beteiligung an die beiden Entwicklungsfinanzierungsinstitute kann Vena Energy Kapital für künftiges Wachstum und andere Bauprogramme freisetzen, während das Unternehmen weiterhin langfristig am Projekt beteiligt bleibt und die operative Leitung behält. Das neue Projekt wird direkt neben dem bereits bestehenden 550-MWp Bugallon Solar Power Project von Vena Energy errichtet, wodurch die Präsenz des Unternehmens im Bereich der Solarenergie in der Provinz weiter ausgebaut wird.

Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die philippinische Wettbewerbsbehörde (Philippine Competition Commission, PCC) sowie weiterer üblicher Abschlussbedingungen. Die Verantwortlichen der beteiligten Fonds betonten die Bedeutung des Vorhabens für die Energiewende auf den Philippinen. Erik Sandersen, Chef von Norfund, zeigte sich erfreut über die Partnerschaft. Lars Bo Bertram, Leiter des Impact Fund Denmark, wies darauf hin, dass angesichts der steigenden Stromnachfrage und der Abhängigkeit des Landes von Kohlekraftwerken verstärkte Investitionen in erneuerbare Energien notwendig seien, um das Wirtschaftswachstum emissionsarm zu gestalten.