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Kritik an philippinischer Krisenplanung angesichts drohender El-Niño-Dürre

Während sich die Philippinen auf eine monatelange Dürreperiode und Engpässe bei wichtigen Ressourcen vorbereiten, wächst die Kritik an der staatlichen Vorbereitung. Experten für Klima und Risiken werfen der Regierung vor, dass die unzureichende Reaktion auf das El-Niño-Phänomen ein Symptom für mangelhafte Katastrophenschutz- und Infrastrukturplanung sei.

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Quelle: PIA

Das El-Niño-Ereignis für den Zeitraum 2026-2027 wurde bereits im Juni von der WMO ausgerufen. Es wird erwartet, dass das Phänomen, das durch überdurchschnittlich warme Meeresoberflächentemperaturen im zentralen und östlichen tropischen Pazifik verursacht wird, seinen Höhepunkt im November und Dezember erreichen wird.

Die Debatte über die staatliche Vorsorge verschärfte sich nach Aufrufen von Regierungsvertretern, Wasser in Eimern zu lagern oder Wasseraufbereitungs-Kits zu nutzen, was von Kritikern als Beleg für eine mangelhafte Planung gewertet wurde. In sozialen Medien verbreiteten sich zudem Bilder, die zeigten, wie Bürger in Supermärkten große Mengen an Wasser und anderen lebensnotwendigen Gütern horteten.

Die philippinische Handelsministerin Cristina Roque erklärte am Donnerstag gegenüber Journalisten, dass kein Grund für das Horten von Flaschenwasser bestehe. Laut Roque seien die Vorräte sowie die Preise für Grundnahrungsmittel stabil geblieben.