Gesundheit

Schweden und VMMC kooperieren bei Krebsfrüherkennung und Digitalisierung

Schweden und das Veterans Memorial Medical Center (VMMC) in Quezon City haben eine Zusammenarbeit angekündigt, um die Früherkennung von Krebs voranzutreiben und die digitale Transformation des einzigen spezialisierten Tertiärkrankenhauses für Veteranen des Landes zu beschleunigen. Die Partnerschaft bringt schwedische Innovationen im Gesundheitswesen ein, um medizinische Herausforderungen für ehemalige philippinische Militärangehörige zu bewältigen.

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Bild: PIA - vmmc sweeden cancer care 3

Die Kooperation wurde während des Besuchs des schwedischen Verteidigungsministers Pål Jonson in Manila bekannt gegeben und wird vom philippinischen Verteidigungsminister Gilberto C. Teodoro Jr. unterstützt. Die Digitalisierung der Einrichtung steht im Einklang mit dem Bestreben der Regierung unter Präsident Ferdinand Marcos Jr., die staatliche Dienstleistungserbringung durch Technologie zu modernisieren. Dabei sollen digitale Transformationsbemühungen auf den öffentlichen Gesundheitssektor ausgeweitet werden, wobei besonders gefährdete Gruppen wie Veteranen und deren Familien im Fokus stehen. Die Initiative ist zudem Teil der strategischen Partnerschaft zwischen Schweden und den Philippinen in der Krebsversorgung.

Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Früherkennung von Lungenkrebs, der auf den Philippinen die häufigste Todesursache durch Krebserkrankungen darstellt. Da bei ehemaligen Militärangehörigen der Tabakkonsum statistisch deutlich häufiger vorkommt als in der Allgemeinbevölkerung, besteht für die Patienten des VMMC ein erhöhtes Risiko. Die Zusammenarbeit soll untersuchen, wie KI-gestützte Analysen von bereits vorhandenen medizinischen Bildgebungsverfahren die Früherkennung unterstützen können, ohne dass zusätzliche Scans, neue Geräte oder Änderungen an den bestehenden Behandlungspfaden erforderlich sind.

Dr. Peter Paul Reuben Galvez, Direktor des VMMC, betonte, dass eine frühere Diagnose entscheidend sei, da sie eine rechtzeitige Behandlung ermögliche. Dies führe zu einer sanfteren Versorgung, einer schnelleren Genesung und könne mehr Leben retten. Parallel dazu soll die schwedische Erfahrung im Bereich der digitalen Gesundheitsversorgung genutzt werden, um das VMMC zu einem führenden digitalisierten öffentlichen Krankenhaus zu machen. Ziel sind Verbesserungen bei der Patientenerfahrung, der klinischen Entscheidungsfindung und der betrieblichen Effizienz.

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Bild: PIA

Die schwedische Botschafterin auf den Philippinen, Anna Ferry, erklärte, die Initiative spiegele das gemeinsame Engagement wider, die Gesundheitsversorgung für diejenigen zu stärken, die dem Land gedient haben. Verteidigungsminister Jonson, der die Einrichtungen des VMMC gemeinsam mit dem Unterstaatssekretär des Verteidigungsministeriums für zivile, Veteranen- und Reserveangelegenheiten, Pablo M. Lorenzo, und Dr. Galvez besichtigte, ordnete die Partnerschaft in einen breiteren sicherheitspolitischen Kontext ein. Er betonte, dass Sicherheit letztlich Menschen betreffe und Gesellschaften stärker seien, wenn sie ihre Bürger und die ehemaligen Staatsdiener durch Innovationen unterstützen könnten.

Das VMMC untersteht dem Verteidigungsministerium und betreibt eine Einrichtung mit 766 Betten. Das Krankenhaus versorgt ehemalige Militärangehörige und deren Angehörige landesweit und verzeichnet jährlich etwa 260.000 ambulante Besuche.

Quellen

Dieser Beitrag wurde auf Grundlage der unten verlinkten Quellen und Belege redaktionell auf Deutsch aufbereitet.