Wetter

Schulunterricht in West-Visayas wegen Monsun und Tropensturm ausgesetzt

Infolge heftiger Regenfälle durch den Südwestmonsun, der durch den Tropensturm Kiyapo verstärkt wurde, mussten am Freitag, den 24. Juli, in der Region West-Visayas die Präsenzunterrichte für mehr als 481.000 Lernende ausgesetzt werden. DepEd Region 6 betraf die Entscheidung 481.034 Schülerinnen und Schüler an insgesamt 1.380 öffentlichen Schulen. Die lokalen Regierungen ordneten die Aussetzung in 47 Gemeinden über drei Provinzen sowie im Distrikt von Iloilo City an, woraufhin die Schulen auf alternative Lernformen umstellten.

CoverPhoto_DSWD brings livelihood disaster aid to remote Guimaras island villages
Bild: PIA - CoverPhoto_DSWD brings livelihood disaster aid to remote Guimaras island villages

Die Provinz Iloilo verzeichnete mit 258.117 betroffenen Lernenden in 774 öffentlichen Schulen den höchsten Bedarf an Maßnahmen. In der Provinz Antique waren 108.730 Schüler in 425 Schulen betroffen, während in Guimaras 41.060 Lernende in 116 Schulen den Unterricht absagen mussten. In Iloilo City betraf die Suspendierung 73.127 Schüler in 65 Schulen, die vom Vorschul- bis zum Senior High School-Alter reichen. In den Gebieten Aklan, Capiz, Passi City und Roxas City wurden hingegen keine Unterrichtsaussetzungen angeordnet.

Das Katastrophenschutzrat der Region 6 (RDRRMC-6) versetzte sein regionales Operationszentrum bereits am Morgen des Freitags in den Blue-Alert-Status. Diese vorzeitige Aktivierung erfolgte, da aktuelle Vorhersagen auf moderaten bis schweren Regen hindeuteten, der die Region früher als erwartet erreichen könnte. Unter diesem Status wurden die Einsatzkräfte angewiesen, die Wetterlage genau zu beobachten und sich auf Überschwemmungen sowie erdrutschende Regenfälle vorzubereiten. Raul E. Fernandez, Vorsitzender des RDRRMC-6 und Regionaldirektor des Office of Civil Defense, forderte zudem eine Intensivierung der Frühwarnmeldungen und regelmäßige Lageberichte an.

Die Auswirkungen des Wetters zeigten sich bereits deutlich: In Iloilo City meldete das Katastrophenschutzamt bis zum Mittag Freitag Überschwemmungen in 31 Barangays, verteilt auf die Stadtteile City Proper, La Paz, Molo, Mandurriao, Lapuz, Jaro und Arevalo. Das Mines and Geosciences Bureau identifizierte zudem 264 Barangays in West-Visayas als besonders gefährdet durch Fluten und Erdrutsche. DSWD Hilfsgelder in Höhe von 156 Millionen PHP sowie Vorräte wie über 174.000 Lebensmittelpakete und Notfallausrüstung bereitgestellt.

Quellen

Dieser Beitrag wurde auf Grundlage der unten verlinkten Quellen und Belege redaktionell auf Deutsch aufbereitet.