Sara Duterte fordert bessere Chancen im Inland für philippinische Migranten
Während eines Besuchs der philippinischen Gemeinschaft in London hat Vizepräsidentin Sara Duterte die Leistungen von Filipinos im Vereinigten Königreich gewürdigt. In ihrer Ansprache am Samstag betonte sie die Bedeutung der Rücküberweisungen durch OFWs für die philippinische Wirtschaft.
Duterte äußerte jedoch die Sorge, dass das Auswandern für viele Filipinos zur Normalität geworden sei. Sie kritisierte, dass das Land selbst nicht genügend Möglichkeiten biete, um den Bürgern eine Existenzgrundlage im Inland zu ermöglichen. Ihr Ziel sei es, dass die Arbeit im Ausland für zukünftige Generationen eine freiwillige Entscheidung bleibt und nicht aus einer wirtschaftlichen Notwendigkeit heraus getroffen werden muss.
Die Vizepräsidentin warnte davor, dass Kinder in 70 Jahren nicht denselben Bedingungen ausgesetzt sein sollten wie heutige Migranten, die teils 16 Stunden täglich arbeiten, um ihre Familien auf den Philippinen zu unterstützen. Sie rief die Bevölkerung dazu auf, Mut und Mitgefühl zu zeigen, um gesellschaftliche Veränderungen herbeizuführen.
Zudem richtete Duterte scharfe Kritik gegen die philippinische Regierung und thematisierte mutmaßliche Korruption. Sie bezeichnete korrupte Amtsträger als „Krokodile“ und warf denjenigen, die Macht und Reichtum erlangt hätten, Egoismus vor, was dazu geführt habe, dass sich die Menschen auf sich allein gestellt fühlen. Die Vizepräsidentin befindet sich im Rahmen einer Auslandsreise vom 16. bis 31. Juli in Großbritannien, Katar und den Niederlanden.
Quellen
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