Reisprogramm der Regierung erreicht Familien in Leyte
In den kleineren Gemeinden der Provinz Leyte profitieren Bewohner nun von dem BBM. Die Hilfsmaßnahmen werden durch Projekte finanziert, die aus dem Local Government Support Fund (LGSF) stammen.
Das Programm soll sicherzustellen, dass jede Gemeinde direkte Unterstützung von der nationalen Regierung erhält. Dabei liegt der Fokus auf der Versorgung von Familien in unterversorgten und ländlichen Gebieten, in denen der Zugang zu staatlichen Interventionen oft begrenzt ist.
In der Gemeinde Julita, einer Stadt der vierten Klasse, erhielten hunderte Familien jeweils 10 Kilogramm Reis. Dies unterstreicht das Bestreben der Regierung, Hilfen gezielt an besonders unterstützungsbedürftige Gruppen und Gemeinden mit geringen Ressourcen zu vermitteln.
Benjie Cabus, einer der Empfänger der Reisspenden, drückte seine Dankbarkeit gegenüber der nationalen und der lokalen Regierung aus. Er erklärte, dass die Zuteilung eine große Entlastung darstelle, da die steigenden Benzinpreise auch die Kosten für Grundnahrungsmittel in die Höhe treiben und das verfügbare Einkommen der Haushalte stark belasten.
Der Bürgermeister von Julita, Irvin R. Dy, betonte, dass die Reisunterstützung mehr als nur eine vorübergehende Nahrungsmittelhilfe sei. Sie zeige die Bedeutung koordinierter Bemühungen zwischen nationalen und lokalen Behörden, um die täglichen Bedürfnisse der Bevölkerung zu decken. Das Programm ergänze zudem die laufende Sozial- und Gesundheitsinitiative „Barangayan“ der Gemeinde. Dadurch könne das Wohlbefinden der Bewohner gesteigert werden, während das begrenzte Einkommen für andere lebensnotwendige Bereiche wie Bildung, Gesundheitsversorgung und Nebenkosten genutzt werden könne.
Im Rahmen des LGSF erhielt die Gemeinde Julita insgesamt 32,7 Millionen Pesos. Davon sind 5 Millionen Pesos für das Reisverteilungsprogramm vorgesehen, während 2,7 Millionen Pesos in Ernährungsprojekte und 25 Millionen Pesos in ein Projekt für Solarbeleuchtung fließen.
Bürgermeister Dy begrüßte die verstärkte Umsetzung des LGSF und hob hervor, dass der Mechanismus es den lokalen Regierungen ermögliche, Projekte umzusetzen, die direkt auf die Bedürfnisse der Bürger zugeschnitten sind. Durch den LGSF werde die lokale Entwicklung flexibel unterstützt, indem Prioritätsprojekte, die vom Gemeinderat (Municipal Development Council) identifiziert wurden, finanziert werden.
Julita hat eine Bevölkerung von mehr als 16.000 Einwohnern und liegt im zweiten Distrikt von Leyte. Lokale Beamte äußerten die Hoffnung, dass die durch den LGSF geförderten Initiativen langfristig zur Ernährungssicherheit, zum Gemeinwohl und zu einer besseren Lebensqualität der philippinischen Familien beitragen werden.