Register für Migranten soll staatliche Leistungen verbessern
Die Kommission für Bevölkerung und Entwicklung in der Region XI (CPD XI) setzt sich verstärkt für die Einführung des Registers für Barangay-Einwohner und Migranten (RBIM) ein. Ziel ist es, die Herausforderungen durch Binnenmigration besser zu bewältigen und sicherzustellen, dass auch Migranten den Zugang zu staatlichen Leistungen erhalten.
Rutchie Saluta, stellvertretende Regionaldirektorin der CPD XI, erklärte am Montag während des „Kapehan sa Davao“, dass nicht erfasste Binnenmigranten oft nicht die gleichen Vorteile und Dienstleistungen von der Regierung erhalten wie die fest ansässige Bevölkerung. Das RBIM soll als kritische Datenbank dienen, die es lokalen Regierungen ermöglicht, Lücken in der Versorgung zu identifizieren und gezielte politische Maßnahmen sowie Entwicklungsinterventionen zu formulieren.
Im Gegensatz zu nationalen Volkszählungen, die nur alle fünf Jahre stattfinden und die Migrationsgeschichte nicht berücksichtigen, ermöglicht das RBIM eine Aktualisierung der Daten in Echtzeit. Die Verwaltung soll direkt durch die Beamten der Barangays erfolgen. Die CPD XI führt bereits Schulungen durch, um die lokalen Beamten in der Durchführung, Verwaltung und Analyse der Daten zu unterstützen.
In der Region Davao wurde das System in der Gemeinde Kiblawan in Davao del Sur bereits flächendeckend eingeführt und befindet sich in der Validierungsphase. In Asuncion, Davao del Norte, ist die Umsetzung zur Hälfte abgeschlossen, während in Panabo City im August mit den Schulungen begonnen werden soll. Davao City hat das System aufgrund seiner Größe und der hohen Bevölkerungszahl noch nicht übernommen; die CPD XI plant jedoch, das System der dortigen Bevölkerungsabteilung vorzustellen.
Quellen
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