Gesellschaft

Regierungskollaboration zur Unterstützung zurückkehrender Arbeitsmigranten ausgeweitet

Zurückkehrende philippinische Arbeitsmigranten (Overseas Filipino Workers, OFWs) und ihre Familien sollen durch gezielte Qualifizierungsmaßnahmen, Zertifizierungen und Beschäftigungswege den Wiedereinstieg in den heimischen Arbeitsmarkt erleichtern. Das Programm „Kaalaman Tungo sa Kabuhayan“ (K2K) soll den Übergang für repatriierte Migranten und ihre qualifizierten Familienangehörigen erleichtern.

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Bild: PIA - DOLE-1

Die Initiative wird durch eine Zusammenarbeit von vier wichtigen Regierungsbehörden vorangetrieben. Am 20. Juli unterzeichneten DMW-Sekretär Hans Leo J. Cacdac, Arbeitsminister Francis N. Tolentino vom Department of Labor and Employment (DOLE), Generaldirektor Jose Francisco B. Benitez von der Technical Education and Skills Development Authority (TESDA) sowie Patricia Yvonne Caunan, Administratorin der Overseas Workers Welfare Administration (OWWA), ein JMC in der Zentrale des Department of Migrant Workers (DMW).

Durch diesen koordinierten Ansatz der gesamten Regierung werden Programme und Ressourcen der beteiligten Behörden aufeinander abgestimmt. Das Programm bietet direkten Zugang zu Kompetenzprüfungen, marktorientierter Weiterbildung, Unterstützung bei der Arbeitsvermittlung sowie Möglichkeiten zur Existenzsicherung. Zu den Schwerpunkten der Ausbildung unter der erweiterten K2K-Initiative gehören künstliche Intelligenz und digitale Kompetenzen, Tourismus und Gastgewerbe, Gesundheitsdienstleistungen, Landwirtschaft sowie Unternehmertum.

President Ferdinand Marcos der Philippinen – Portrait
Quelle: Google

Andrea Luisa C. Anolin, Direktorin des National Reintegration Center for OFWs (NRCO), bezeichnete die Zusammenarbeit als entscheidenden Moment. Sie betonte, dass die K2K-Initiative das nationale Netzwerk zur Reintegration stärke, indem sie den Zugang zu beruflichen Chancen und nachhaltigen Lebensgrundlagen verbessere. Arbeitsminister Tolentino erklärte, dass die Verantwortung der Regierung nicht mit der Entsendung ins Ausland ende, sondern dass die Vereinbarung eine Brücke zwischen der Rückkehr und der neuen beruflichen Tätigkeit schlagen solle.

Das Programm ist Teil der übergeordneten Strategie der Regierung unter Präsident Ferdinand R. Marcos Jr., den Druck zur erneuten Auswanderung zu senken, indem den Rückkehrern wirtschaftliche Stabilität und eine sichere Zukunft in der Heimat ermöglicht wird. Durch die Kooperation mit der TESDA für Schulungen und dem DOLE in Verbindung mit den lokalen Arbeitsvermittlungsstellen (Public Employment Service Offices, PESO) sollen die Rückkehrer entweder lokale Stellen finden oder eigene Unternehmen gründen können.

Quellen