Regierungsdienste für Arbeitsmigranten in La Union zentralisiert
Die Overseas Workers Welfare Administration (OWWA) hat am 16. Juli in San Juan, La Union, eine mobile Service-Karawane durchgeführt, um Arbeitsmigranten (Overseas Filipino Workers, OFW) und deren Familien direkter mit staatlichen Leistungen zu versorgen. Die Veranstaltung mit dem Titel „Alagang OWWA: Overseas Filipino Workers (OFW) Welfare, Health, and Membership Serbisyo Caravan“ fand in der San Juan Multi-Purpose Gymnasium statt.
Das Programm folgt einer Anweisung von Präsident Ferdinand R. Marcos Jr., staatliche Dienstleistungen durch Vor-Ort-Einsätze für die Bevölkerung zugänglicher zu machen. Die Initiative gliedert sich in die drei Säulen Kalinga (Fürsorge), Kalaman (Wissen) und Kalusugan (Gesundheit). Um einen zentralen Anlaufpunkt für die Teilnehmenden zu schaffen, beteiligten sich insgesamt 26 Regierungsbehörden sowie 13 private institutionelle Partner an dem Event.
Durch diese Bündelung konnten die Teilnehmenden ihre Anliegen effizient erledigen und erhielten zudem Informationen sowie Geschenke von den beteiligten Partnern. Carmelita Nulledo, eine ehemalige Haushaltshilfe, die 19 Jahre in Hongkong und vier Jahre in Singapur gearbeitet hatte, dankte der OWWA für die Unterstützung. Sie betonte, dass die Anwesenheit aller Programme vor Ort den Familien der Migranten die Angelegenheiten erheblich erleichtert habe.
Marivic Mondina, die Regionaldirektorin der OWWA in der Ilocos-Region, erklärte, dass die Karawane nicht nur Dienstleistungen, sondern auch Hoffnung und Solidarität vermitteln solle. Mit der Aktion wolle die Behörde zeigen, dass kein OFW und keine Familie vergessen wird.
Zusätzlich bot die Philippine Information Agency (PIA) Ilocos Region einen Informationsstand an. Dort wurde die Kampagne „Maging Mapanuri“ (Sei kritisch) vorgestellt, die darauf abzielt, die Verbreitung von Falschmeldungen in den sozialen Medien zu bekämpfen. Die OWWA plant, die Service-Karawane in den kommenden Monaten in weiteren Teilen der Region fortzusetzen.