Gesundheit: Metro Manila

Regierung warnt vor Leptospirose infolge von Monsun-Überschwemmungen

Aufgrund der anhaltenden Regenfälle und der damit verbundenen großflächigen Überschwemmungen in Metro Manila und weiteren Regionen hat der philippinische Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. das DOH angewiesen, proaktive Maßnahmen gegen Krankheiten zu ergreifen. Im Zentrum der Bemühungen steht die Bekämpfung von Leptospirose sowie anderer durch das Hochwasser begünstigter Erkrankungen, die durch den verstärkten Südwestmonsun (Habagat) ausgelöst wurden.

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Symbolbild: Envato

Die Regierungsvertretung in Malacañang rief die Bevölkerung dazu auf, bei Kontakt mit Flutwasser umgehend medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Claire Castro, Pressereferentin des Präsidenten, erklärte, dass Personen, die, ob absichtlich oder unabsichtlich, mit Flutwasser in Berührung gekommen sind oder hindurchgelaufen sind, ihren Körper sofort mit sauberem Wasser und Seife reinigen sollten. Zudem sei eine zeitnahe Konsultation in den nächstgelegenen Gesundheitszentren notwendig.

In diesen Gesundheitszentren können medizinische Beratungen sowie das Antibiotikum Doxycyclin kostenlos in Anspruch genommen werden. Es gibt jedoch wichtige Einschränkungen bei der Anwendung von Doxycyclin: Von einer Einnahme wird schwangeren Frauen sowie Kindern unter 12 Jahren ohne vorherige medizinische Beurteilung abgeraten. Castro warnte zudem davor, mit dem Arztbesuch zu warten, bis bereits schwere Symptome wie Fieber, eine Gelbfärbung der Haut oder der Augen sowie eine verminderte Urinausscheidung auftreten.

Um die medizinische Versorgung zu unterstützen, hat das Gesundheitsministerium landesweit sogenannte Dengue-Schnellspuren in Krankenhäusern eingerichtet, die eine zügigere Behandlung von Patienten mit Verdacht auf Dengue-Fieber ermöglichen sollen. Parallel dazu bereitet das DOH die Verteilung von Chlortabletten und Behältern für sauberes Wasser vor, um die Trinkwasserversorgung in den betroffenen Gemeinden sicherzustellen. Haushalte, die Zweifel an der Reinheit ihres Trinkwassers haben, werden angewiesen, das Wasser nach dem Erreichen des Siedepunkts für zwei volle Minuten sprudelnd kochen zu lassen.