Regierung unterstützt über 1.000 indigene Menschen in Mindoro mit Existenzsicherung
Insgesamt 1.029 indigene Menschen aus den Provinzen Oriental und Occidental Mindoro sollen ihre Gemeinschaftsunternehmen stärken. Das DSWD in der Region MIMAROPA hat hierfür am 14. Juli in der Stadt Victoria finanzielle Hilfen an 40 Verbände indigener Gemeinschaften ausgezahlt.
Die Unterstützung erfolgt im Rahmen des Programms „Product Diversification and Advancement Grant“ des Livelihood-Programms „Peace and Development Buong Bansang Mapayapa“ (PDBBM). Jede der beteiligten Vereinigungen erhielt 300.000 Pesos als zusätzliches Kapital. Damit sollen bestehende Projekte erweitert, die Produktion verbessert, die Produktqualität gesteigert und die Marktchancen vergrößert werden.
Ziel der Maßnahme ist es, das Haushaltseinkommen organisierter indigener Gruppen zu erhöhen, neue Beschäftigungsmöglichkeiten in den Gemeinden zu schaffen und die Selbstständigkeit zu fördern. Gleichzeitig unterstützt die Initiative die Bemühungen der Regierung um Frieden und Entwicklung. Dies steht im Einklang mit der Anweisung von Präsident Ferdinand R. Marcos Jr., gemeinschaftsbasierte Programme zur Existenzsicherung zu stärken, um inklusives Wachstum zu fördern, Armut zu verringern und wirtschaftliche Chancen für besonders schutzbedürftige Gruppen wie die indigene Bevölkerung auszubauen.
Benchie B. Gonzales, Regionaldirektor des DSWD MIMAROPA, erklärte, dass diese Hilfe eine fortlaufende Investition der Regierung in die Kapazitäten der indigenen Bevölkerung darstelle, damit diese zu Partnern der Gemeinschaftsentwicklung werden können. Das bereitgestellte Geld sei nicht nur eine finanzielle Hilfe, sondern auch ein Symbol für den Zusammenhalt und die Fürsorge der Regierung für die Begünstigten.
Elvis R. Quitalig, stellvertretender Programmmanager des PDBBM, betonte ergänzend, dass wirtschaftliche Möglichkeiten zur Stabilisierung des Friedens in den Gemeinden beitragen. Frieden sei nachhaltiger, wenn Gemeinschaften über ausreichende Möglichkeiten zur Verbesserung ihres Lebensunterhalts verfügten. Durch das PDBBM-Programm werde die Fähigkeit der indigenen Bevölkerung gestärkt, aktiv zur Entwicklung ihrer Region und des gesamten Landes beizutragen.
Für die Betroffenen vor Ort ist die Hilfe bereits spürbar. Alicia Garong vom Tadyawan-Mangyan-Stamm aus Barangay Loyal in Victoria berichtete von Verbesserungen in ihrer Gemeinschaft. Früher mussten sie weite Wege zurücklegen, um beispielsweise Reis zu kaufen; durch das Programm sei die Versorgung nun näher gerückt. Sie drückte ihre Dankbarkeit gegenüber der nationalen Regierung, Präsident Marcos Jr. und dem DSWD aus und hoffte auf weitere Unterstützung für ihre Mitmenschen aus den indigenen Gemeinschaften.
Das PDBBM-Programm ist eine Strategie der Regierung zur Bekämpfung von Armut und Konflikten. Es setzt auf nachhaltige Lebensgrundlagen, die Stärkung von Menschenorganisationen und den Ausbau wirtschaftlicher Chancen in geografisch isolierten und konfliktgefährdeten Gebieten.