R’Bonney Gabriel plant Neuausrichtung nach Ausscheiden bei „Project Runway“
Die philippinisch-amerikanische Modedesignerin und Miss Universe 2022, R’Bonney Gabriel, plant, sich nach ihrem frühen Ausscheiden aus der Reality-TV-Show „Project Runway“ verstärkt auf ihr Handwerk und ihr eigenes Modeunternehmen zu konzentrieren.
Gabriel, die in der 22. Staffel der Wettbewerbsserie bereits in der ersten Woche ausschied, betrachtet den Rückschlag nicht als Ablehnung, sondern als Chance für eine neue Ausrichtung. In einem Social-Media-Beitrag am Montag, den 20. Juli, äußerte sich die 32-Jährige offen zu ihrer Erfahrung.
Sie gab zu, dass das Erlebnis Unsicherheiten ausgelöst und sie an ihrem Talent als Designerin zweifeln lassen habe. Dennoch betonte sie, dass sie den Vorfall als Lehre betrachten werde. Gabriel erklärte, dass es besser sei, es versucht zu haben und zu scheitern, als gar nicht erst den Mut zum Risiko aufzubringen.
Besonders das Design, das zu ihrem Ausscheiden führte, liegt ihr am Herzen. Das Ensemble bestand vollständig aus recycelter Denim-Mode. Während die Jury das Stück als nicht inspirierend genug bewertete, erfuhren die Entwürfe bei ihren Followern große Zustimmung.
Gabriel kündigte daher an, verbesserte Versionen dieses Designs unter ihrem Label R’BONNEY NOLA zu veröffentlichen. Rückblickend räumte die Designerin ein, bei der Auswahl des mitgebrachten Entwurfs eine Fehlentscheidung getroffen zu haben.
Sie hätte ein Stück wählen sollen, das ihre jahrelange Erfahrung im Nähen besser repräsentiert, anstatt ein neueres Werk zu präsentieren. Ihr Ziel sei es nun, ihre Arbeit als Designerin in den Mittelpunkt zu stellen.
Die akademische Ausbildung von Gabriel umfasst einen Bachelor in Bildender Kunst mit dem Schwerpunkt Modedesign von der University of North Texas. Ihr Label R’BONNEY NOLA setzt auf nachhaltige Methoden und handgefertigte Kleinserien.
Bereits 2024 präsentierte sie eine Kollektion auf der Bench Fashion Week Holiday, die Streetwear aus ihrer Heimat Houston mit Strandmode kombinierte, um ihre philippinischen Wurzeln zu feiern. Zudem engagiert sie sich durch die Verwendung recycelter Materialien und die Durchführung von Nähkursen für Überlebende von Menschenhandel und häuslicher Gewalt für soziale Zwecke.