Gesellschaft

Puerto Princesa: Studenten leben weiterhin in Notunterkünften nach Großbrand

Mehr als zwei Jahre nach einem verheerenden Brand in der Region Quito in Puerto Princesa leben zahlreiche betroffene Familien weiterhin in provisorischen Unterkünften. Unter den Vertriebenen befinden sich auch Studenten, die versuchen, ihre Ausbildung unter schwierigen Bedingungen fortzusetzen, während sie auf eine dauerhafte Umsiedlung warten.

Presidential Scholarship rescues criminology student’s college dream
Bild: PIA - Presidential Scholarship rescues criminology student’s college dream

Der Brand ereignete sich am frühen Morgen des 7. Februar 2024 und betraf rund 920 Familien. Davon kamen 500 aus dem Barangay Bagong Silang und 420 aus dem Barangay Pagkakaisa. Die betroffenen Bewohner verloren bei dem Feuer fast ihren gesamten Besitz.

Als Reaktion auf die Katastrophe errichtete die Stadtverwaltung von Puerto Princesa eine Notunterkunft in der Nähe des Stadtstadions (Puerto Princesa City Coliseum) im Barangay San Pedro. Die Anlage wurde im Februar 2024 begonnen und im April 2024 fertiggestellt. Sie war ursprünglich darauf ausgelegt, 221 Familien vorübergehend unterzubringen, während langfristige Wohnlösungen vorbereitet werden.

Der 21-jährige Ingenieurstudent Shan Christian Cabanillas ist eines der Gesichter dieser anhaltenden Krise. Seit etwa eineinhalb Jahren lebt seine Familie in der Notunterkunft. Sein Alltag ist geprägt von der Versorgung der Familie, dem Betrieb eines kleinen Ladens zur Existenzsicherung und dem täglichen Gang zur Palawan State University. Er berichtet, dass die Anpassung an die Bedingungen in der Unterkunft, wie die Nutzung gemeinschaftlicher Wasserstellen und sanitärer Anlagen, anfangs sehr schwierig war, er sich mittlerweile jedoch daran gewöhnt hat.

Auch andere Bewohner teilen diese Erfahrung. Chilling Gonzaga, die trotz der Umstände ihr Studium der Betriebswirtschaft erfolgreich abschließen konnte, betonte die Bedeutung von Spenden und der Unterstützung durch Kommilitonen in der ersten Zeit nach dem Brand. Trotz der Fortschritte bleibt die Ungewissheit bestehen, da die Bewohner darauf warten, dass ihre vorübergehende Wohnsituation endet. Im Juli 2025 gab es Berichte, wonach die Stadtverwaltung von Puerto Princesa die Räumung der Notunterkunft angeordnet hatte.

Quellen

Dieser Beitrag wurde auf Grundlage der unten verlinkten Quellen und Belege redaktionell auf Deutsch aufbereitet.