Psychologenverband verurteilt Bewerbung von Konversionstherapien für LGBTQ+-Personen
EditKurzmeldung
Berichte über eine vermeintliche Anzeige für ein Trainingsprogramm haben zu einer scharfen Verurteilung durch die PAP geführt. Die Anzeige könnte Methoden beinhalten, die als Konversionstherapie oder vergleichbare Praktiken eingestuft werden können.
Die PAP erklärte über ihre spezialisierte Arbeitsgruppe für LGBTQ+-Psychologie, dass Versuche, die sexuelle Orientierung oder die geschlechtliche Identität eines Menschen zu verändern oder zu unterdrücken, keine wissenschaftliche Grundlage haben. Die Fachorganisation verwies darauf, dass eine umfangreiche wissenschaftliche und fachliche Literatur belegt, dass solche Ansätze weder über glaubwürdige Belege noch über eine nachweisbare Wirksamkeit verfügen.
Als Berufsverband setzt sich die PAP für eine ethische, evidenzbasierte und LGBTQ+-affirmative Psychologie ein. Die Organisation betont damit ihre Haltung gegenüber Praktiken, die sich gegen LGBTQ+-Personen richten und verurteilt die Bewerbung von Konversionstherapien und ähnlichen Praktiken scharf.





