Wirtschaft: Landesweit

PSBank verzeichnet Gewinnrückgang durch höhere Kreditrückstellungen

Im ersten Halbjahr ist der Gewinn der Philippine Savings Bank (PSBank) aufgrund deutlich gestiegener Kreditrückstellungen um 39,8 Prozent auf 1,3 Milliarden Pesos gesunken. Im Vorjahreszeitraum belief sich das Nettoeinkommen noch auf 2,16 Milliarden Pesos.

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Quelle: PIA

Die Erhöhung der Rückstellungen um 76 Prozent gegenüber dem Vorjahr diente dazu, die Puffer gegen aufkommende Risiken in einem herausfordernden Marktumfeld zu stärken. Trotz des Rückgangs beim Nettoergebnis meldete die zur Metrobank Group gehörende Sparbank eine widerstandsfähige Kernumsatzentwicklung.

Die Nettozinserträge stiegen um 2 Prozent auf 6,7 Milliarden Pesos. PSBank-Präsident Jose Vicente Alde erklärte, das Institut bleibe bestrebt, die Finanzierungsbedürfnisse der Kunden zu erfüllen, während man gleichzeitig eine disziplinierte Kreditvergabe beibehalte.

Die Bilanzsumme der Bank wuchs bis Ende Juni um 5 Prozent auf 234 Milliarden Pesos. Die Bruttokredite stiegen auf 153 Milliarden Pesos, was unter anderem auf ein Plus von 6 Prozent bei Wohnungsbaudarlehen und ein Wachstum von 11 Prozent bei Geschäftskrediten zurückzuführen ist.

Auch die Einlagen erhöhten sich um 4 Prozent auf 177 Milliarden Pesos, wobei die Bank den Zuwachs auf die Ausweitung der Basis über das landesweite Filialnetz und digitale Kanäle zurückführte. Hinsichtlich der Kreditqualität lag die Quote der notleidenden Bruttokredite Ende Juni bei 4 Prozent und damit unter dem Branchendurchschnitt für Sparbanken von 6,3 Prozent.

Die Kapitalposition der Bank belief sich auf 46 Milliarden Pesos, wobei die Kernkapitalquote (Common Equity Tier 1) bei 23 Prozent und die Gesamtkapitalquote bei 24 Prozent lag. Beide Werte erfüllen damit die regulatorischen Mindestanforderungen der Bangko Sentral ng Pilipinas (Zentralbank).

Zusätzlich zu den Finanzkennzahlen investierte die Bank in digitale Services. Die Plattform PSBank Mobile wurde um Sicherheitsfunktionen erweitert, um den Schutz der Kundenkonten zu verbessern. Zudem wurden die Gebühren für Überweisungen via InstaPay und PESONet gestrichen, um Online-Transaktionen kostengünstiger zu gestalten.