Präsident Marcos erweitert Zugang zu Hochschulbildung durch Stipendienprogramm
EditIn seiner fünften Ansprache zur Lage der Nation (State of the Nation Address, SONA) am 27. Juli betonte Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. die Verpflichtung der Regierung, den Zugang zu höherer Bildung zu verbessern. Ein zentraler Bestandteil dieser Bemühungen ist die Komponente der Presidential Scholars innerhalb des Programms „Bawat Barangay Makikinabang“ des Socio-Civic Projects Fund (SCPF).
Im Rahmen dieses Programms erhält jeder Barangay landesweit finanzielle Unterstützung in Höhe von 200.000 Pesos. Davon sind 100.000 Pesos für die Bildungsförderung der Presidential Scholars vorgesehen, während die restlichen 100.000 Pesos für Projekte genutzt werden können, die von den Barangays als lokale Prioritäten identifiziert wurden. Laut Präsident Marcos sollen mit den 100.000 Pesos pro Barangay jeweils fünf Studierende unterstützt werden, um junge Menschen zum College-Abschluss zu motivieren.
Das Programm soll qualifizierte Studierende kurz vor ihrem Abschluss dabei unterstützen, ihr Studium zu beenden. Gleichzeitig erhalten die Gemeinden die Möglichkeit, lokale Entwicklungsbedarfe durch gemeinschaftsgeführte Projekte zu decken. Die finanzielle Hilfe für die Studierenden dient als ergänzende Unterstützung und steht im Einklang mit dem Ziel der Administration, in das Humankapital des Landes zu investieren und den philippinischen Jugendlichen mehr Chancen zu bieten.
Ein praktisches Beispiel für die Umsetzung zeigte sich bereits am 29. Juni in Zamboanga City, wo Präsident Marcos die Mittel für das SCPF-Programm persönlich übergab. Die Stadt erhielt insgesamt 19,6 Millionen Pesos, die auf ihre 98 Barangays verteilt werden. Diese Gelder kommen sowohl den Presidential Scholars als auch der Umsetzung prioritärer Gemeinschaftsprojekte in der gesamten Stadt zugute.
Die Studentin Sabrina S. Nuhin, eine der Begünstigten des Programms, äußerte ihre Dankbarkeit für die finanzielle Unterstützung und betonte deren große Bedeutung für sie und ihre Familie. Sie äußerte zudem die Hoffnung, dass solche Programme auch in Zukunft fortgesetzt werden, um noch mehr Studierende zu erreichen.



