Sicherheit

Polizei verhaftet 18-Jährigen nach Bombenandrohungen gegen Schulen in Bulacan

Nach einer Serie von Bombenandrohungen im Internet wurde ein 18-jähriger Mann festgenommen, der mutmaßlich mehrere öffentliche und private Schulen in San Ildefonso, Bulacan, ins Visier genommen hatte. Die Drohungen, die am 20. und 21. Juli 2026 online entdeckt wurden, hatten bei Schülern, Eltern, Lehrkräften und der lokalen Gemeinschaft große Besorgnis ausgelöst.

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Symbolbild: Envato

Die Festnahme erfolgte am Dienstagabend, dem 21. Juli 2026, gegen 18:29 Uhr in Barangay Hilera, Jaen, in der Provinz Nueva Ecija. Die Operation wurde von der San Ildefonso Municipal Police Station (MPS) des Bulacan Police Provincial Office (PPO) in Zusammenarbeit mit den Polizeistationen von Talavera und Jaen unter der Leitung des Nueva Ecija Police Provincial Office (NEPPO) durchgeführt.

Im Zuge der Festnahme sicherte die Polizei ein Mobiltelefon, das vermutlich für die Begehung der Straftaten genutzt wurde. Das Gerät wurde zur San Ildefonso MPS gebracht und soll nun durch die Provincial Anti-Cybercrime Unit einer technischen und forensischen Untersuchung unterzogen werden, um den Fall weiter zu untermauern.

Dem Verdächtigen werden Verstöße gegen das Gesetz gegen Bombenwitze (Presidential Decree No. 1727) sowie Artikel 282 des Revised Penal Code in Verbindung mit Abschnitt 6 des Cybercrime Prevention Act von 2012 (Republic Act No. 10175) vorgeworfen. Die Ermittler konnten die Identität des Täters durch gezielte polizeiliche Arbeit und Informationen innerhalb weniger Stunden nach Entdeckung der Drohungen ermitteln.

Der Direktor des Police Regional Office 3 (PRO 3), Brigadier General Jess B. Mendez, lobte die schnelle Reaktion der Einsatzkräfte. Er betonte, dass Bombenandrohungen niemals harmlos seien, da bereits ein einziger Online-Post Angst auslösen, den Unterricht unterbrechen und den massiven Einsatz von Polizei und Rettungskräften nach sich ziehen könne. Die Polizei der Region 3 behandle jede Drohung als real, bis das Gegenteil bewiesen sei. Mendez warnte zudem davor, dass solche Handlungen, die etwa als Scherz oder zur Erlangung von Aufmerksamkeit im Internet durchgeführt werden, strafrechtliche Konsequenzen haben.

Abschließend rief das PRO 3 Eltern, Schulen und die allgemeine Öffentlichkeit dazu auf, die sozialen Medien verantwortungsbewusst zu nutzen. Verdächtige Aktivitäten oder Online-Drohungen sollten umgehend der nächsten Polizeistation gemeldet werden.

Quellen