Polizei entkräftet Drohungen gegen Schulen in Parañaque und Pateros
Nach Drohungen in sozialen Medien gegen Bildungseinrichtungen in Parañaque City und Pateros hat das Southern Police District (SPD) mitgeteilt, dass aktuell keine konkreten Gefahren für die betroffenen Schulen bestehen. Die Polizei führte nach der Verbreitung von mutmaßlichen Drohungen über Schulschießereien umgehend Sicherheitsüberprüfungen und Vor-Ort-Kontrollen durch und verstärkte die Präsenz an den Schulen in Parañaque.
Erste Untersuchungen ergaben keine Hinweise auf eine tatsächliche Bedrohung oder glaubwürdige Beweise für eine Gefahr. Währenddessen arbeiten Ermittler daran, die Verantwortlichen hinter den Online-Posts zu identifizieren und zu lokalisieren. In Pateros gab es zudem eine mutmaßliche Bombenandrohung gegen eine Schule, woraufhin Spezialeinheiten der Polizei, SWAT und EOD, eingesetzt wurden. Bei diesen Kontrollen wurden keine Sprengstoffe oder Anzeichen einer realen Gefahr gefunden.
Infolge der Bombenandrohung in Pateros mussten der Unterricht an der Pateros National High School sowie an der nahegelegenen Pateros Elementary School am vergangenen Montag ausgesetzt werden. Die Vorfälle in der Region folgen auf eine Serie von Sicherheitsbedenken an Schulen landesweit, nachdem es in Tacloban City zu einer tödlichen Schießerei an einer Schule gekommen war, bei der drei Schüler starben und 20 weitere verletzt wurden.
Das SPD betonte, dass gründliche Untersuchungen und Sicherheitsoperationen laufen, um die Echtheit der Drohungen zu prüfen und die Sicherheit von Schülern, Lehrkräften und dem öffentlichen Raum zu gewährleisten. Gegen die Verantwortlichen sollen strafrechtliche Schritte eingeleitet werden. Die Behörden riefen die Bevölkerung dazu auf, ruhig zu bleiben und keine unbestätigten Informationen zu verbreiten.