Gesellschaft: Metro Manila

PHLPost warnt vor Betrug durch gefälschte Paketlieferungs-SMS

Kriminelle nutzen derzeit gefälschte Textnachrichten, das sogenannte „Smishing“, um unter dem Namen der philippinischen Postbehörde PHLPost an sensible Finanzdaten und persönliche Informationen zu gelangen.

Aerial view of White Beach, Port Barton, Palawan Island, Philippines
Symbolbild: Envato

Die Nachrichten der Betrüger folgen meist einem bestimmten Muster: Häufig wird behauptet, ein Paket könne aufgrund einer unvollständigen Adresse nicht zugestellt werden.

In anderen Fällen werden die Empfänger dazu aufgefordert, eine vermeintliche Gebühr für eine erneute Zustellung mittels Kredit- oder Debitkarte sofort zu begleichen.

PHLPost stellte klar, dass solche Nachrichten nicht vom offiziellen Postdienst stammen.

Die Behörde betonte ausdrücklich, dass sie niemals Bankverbindungen, Kartendaten, Passwörter oder Einmalpasswörter per SMS anfragt.

Die Öffentlichkeit wird daher dazu aufgerufen, keine verdächtigen Links anzuklicken, keine persönlichen oder bankbezogenen Informationen preiszugeben und keine Zahlungen über nicht verifizierte Webseiten zu tätigen.

Vor jeder Reaktion auf eine Nachricht sollten Empfänger deren Quelle und Echtheit prüfen.

Dies ist nicht das erste Mal, dass die Behörde vor solchen Methoden warnt; bereits im Mai 2025 gab es eine ähnliche Warnung, da Kriminelle die Namen und Logos von PHLPost sowie anderer Lieferdienste missbrauchten.

Kunden können den Status ihrer Pakete sicher über die offizielle Webseite oder autorisierte Kommunikationskanäle verfolgen.

Für Unterstützung oder zur Meldung verdächtiger Nachrichten können Betroffene den Kundenservice von PHLPost unter den Nummern (02) 8288-7678 oder (02) 8288-POST kontaktieren.

Meldungen können zudem per E-Mail an phlpostcares@phlpost.gov.ph oder an die Inspektionsabteilung unter isd@phlpost.gov.ph gesendet werden.

Die Behörde mahnt zur Wachsamkeit bei SMS, Social-Media-Posts, E-Mails und anderer Online-Kommunikation.