Angriff auf Frachter in der Straße von Hormus: Ein philippinischer Seemann getötet
EditEin Angriff auf den Massengutfrachter M/V Minoan Dignity in der Straße von Hormuz hat am 17. August 2026 ein Todesopfer gefordert. Wie das philippinische Ministerium für Migrantenarbeiter (Department of Migrant Workers, DMW) mitteilte, kam dabei ein philippinischer Seemann ums Leben.
Die weiteren 17 philippinischen Besatzungsmitglieder des unter liberianischer Flagge fahrenden Schiffes überlebten den Vorfall. Sie wurden am 21. August sicher nach Hause zurückgebracht und landeten mit dem Emirates-Flug EK334 am Terminal 3 des Ninoy Aquino International Airport (NAIA).
Nach ihrer Ankunft erhielten die überlebenden Seeleute finanzielle Hilfen aus dem AKSYON-Fonds des DMW sowie von der Overseas Workers Welfare Administration (OWWA). Ein medizinisches Team der Manila International Airport Authority (MIAA) führte zudem erste Gesundheitsuntersuchungen bei den Rückkehrern durch. Die zuständige Schifffahrtsagentur Sea Gate Navigation Corporation war bei der Landung ebenfalls vor Ort, um die Besatzung zu unterstützen.
Das DMW hat die Sea Gate Navigation Corporation angewiesen, die notwendigen körperlichen und psychologischen Untersuchungen sowie erforderliche Debriefings für die Crew sicherzustellen. Zudem muss die Agentur gewährleisten, dass den Seeleuten alle angemessenen Leistungen und Entschädigungen im Zusammenhang mit ihrer Rückführung ausgezahlt werden. Das Ministerium sprach zudem der Familie des verstorbenen Besatzungsmitglieds sein Beileid aus.





