Philippinisches Wissenschaftsministerium plant Drohnen-Zentrum in Zentral-Visayas
Das DOST hat einen strategischen Aktionsplan zur Entwicklung der Drohnenindustrie in Zentral-Visayas vorgestellt. Das Programm soll die Region bis zum Zeitraum zwischen 2028 und 2030 als nationales Zentrum für Drohnenlösungen etablieren.
Die Vorstellung des Plans erfolgte am 13. Juli 2026 im Rahmen der Regionalen Woche für Wissenschaft, Technologie und Innovation (RSTW) im Waterfront Cebu City Hotel and Casino. Laut DOST-Sekretär Renato Solidum Jr. soll der Einsatz von Drohnen die Katastrophenvorsorge und die landwirtschaftliche Entwicklung in der Region maßgeblich stärken.
Zu den geplanten Einsatzgebieten gehört die Katastrophenhilfe, etwa durch die Lieferung von Medikamenten, Lebensmittelpaketen und anderen Hilfsgütern, falls Land- oder Lufttransporte blockiert sind. Zudem sollen Drohnen zur Risikominderung eingesetzt werden, indem sie Infrastrukturen wie Brücken und Gebäude auf Risse oder Schäden scannen. In der Landwirtschaft soll die Technologie mithilfe von künstlicher Intelligenz genutzt werden, um das Pflanzenwachstum zu überwachen und Krankheiten frühzeitig zu erkennen.
Der von Tristan Abando, dem Direktor des DOST 7, erläuterte Plan ist in drei Phasen unterteilt. Die aktuelle erste Phase konzentriert sich auf den Aufbau einer Grundlage durch die Kartierung von Beteiligten sowie den Wissensaustausch. Die zweite Phase, die den Zeitraum von 2025 bis 2026 umfasst, soll den Aufbau eines kollaborativen Ökosystems forcieren. Geplant ist unter anderem die Gründung der Drone Industry Alliance of the Philippines sowie die Förderung von Start-ups und kleinen sowie mittleren Unternehmen. Ziel ist es, die Nutzung der Technologie bei lokalen Regierungen und nationalen Behörden zu beschleunigen.
Quellen
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