Philippinische Streitkräfte weisen Chinas Anspruch auf medizinische Evakuierung zurück
Am 20. Juli ereignete sich ein Vorfall am Ayungin-Riff, bei dem ein chinesisches Küstenwachenschiff, die CCGV 21560, ein Schlauchboot einsetzte, das sich dem philippinischen Schiff BRP Sierra Madre gefährlich näherte. Während der Auseinandersetzung schlug ein Besatzungsmitglied der chinesischen Küstenwache einem philippinischen Soldaten mit einem Holzstock gegen den Kopf, was eine sofortige medizinische Versorgung notwendig machte.
Die AFP betonen, dass die medizinische Evakuierung des verletzten Marineangehörigen ausschließlich unter philippinischer Autorität durchgeführt wurde. Die CCG zurück, sie habe die Operation genehmigt. Laut der AFP liegt die Versorgung des Personals auf der BRP Sierra Madre, einem offiziell in Dienst gestellten Schiff der philippinischen Marine, in der alleinigen Verantwortung der Philippinen.
Die AFP erinnert daran, dass das Ayungin-Riff innerhalb der 200-Seemeilen-Wirtschaftszone der Philippinen liegt, was durch das Schiedsspruch-Urteil von 2016 unter dem UNCLOS bestätigt wurde. Die Philippinen müssen daher für Operationen innerhalb ihrer eigenen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) keine Erlaubnis von anderen Staaten einholen.
Die Streitkräfte forderten die chinesische Marine, die Küstenwache und die maritime Miliz auf, ihre Aktivitäten einzustellen und das Völkerrecht zu achten. Die Philippinen werden ihre verfassungsmäßigen Aufgaben zum Schutz ihrer Souveränität im Westphilippinischen Meer weiterhin ohne Zustimmung Chinas wahrnehmen. Die AFP bezeichnete die Behauptung der chinesischen Seite als falsches Narrativ, um eine illegitime Autorität vorzutäuschen.