Philippinische Regierung verurteilt rassistisches KI-Video aus China
Die philippinische Regierung hat ein durch künstliche Intelligenz erstelltes Video aus chinesischen Staatsmedien scharf verurteilt. In dem Material werden Filipinos rassistisch als Affen dargestellt. Präsident Ferdinand Marcos Jr. unterstützt die offiziellen Proteste der zuständigen Regierungsbehörden gegen diese beleidigende Darstellung.
Das Video thematisiert die anhaltenden Spannungen zwischen Manila und Peking im Westphilippinischen Meer. Darin wird ein Affe in traditioneller philippinischer Kleidung gezeigt, der die Philippinen repräsentiert. Dieser Affe wird laut der Darstellung durch Arme, die die USA und Japan symbolisieren, dazu angewiesen, was er singen soll. Nachdem das Tier als „dumm“ bezeichnet wird, präsentiert es ein Dokument zum Schiedsspruch im Südchinesischen Meer, welches daraufhin ins Meer geworfen und von einem Schiff mit einer Wasserkanone beschossen wird. Diese Szenen greifen reale Begegnungen zwischen philippinischen und chinesischen Schiffen in den umstrittenen Gewässern auf.
Claire Castro, eine Pressereferentin des Präsidentenpalastes (Malacañang), bestätigte, dass der Präsident das Video gesehen habe. DFA und DND vollumfänglich. Das Außenministerium bezeichnete das Video als rassistisch und beleidigend, während das Verteidigungsministerium betonte, dass die Würde des philippinischen Volkes herabgewürdigt wurde. Castro fügte hinzu, dass keine philippinische Staatsbürgerin und kein philippinischer Staatsbürger eine solche Darstellung akzeptieren würde.
Der Hintergrund des Konflikts liegt in einem Schiedsspruch aus dem Jahr 2016. Ein internationales Tribunal entschied damals zugunsten der Philippinen und erklärte Chinas weitreichende Gebietsansprüche im Südchinesischen Meer für rechtlich unbegründet. Peking erkennt dieses Urteil bis heute nicht an. Die Philippinen betonen hingegen, dass der Schiedsspruch endgültig und bindend sei, und fordern China wiederholt auf, das internationale Recht einzuhalten.
Quellen
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