Philippinische Regierung setzt auf Verbindung von Ernährung und Umweltschutz
EditDer Schutz der Umwelt ist eine Grundvoraussetzung für die Ernährungssicherheit des Landes und die Gesundheit der Bevölkerung, betonte Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. in einer Videobotschaft. Er erklärte, dass man keine gesunde Bevölkerung auf einem kranken Planeten aufbauen könne.
Die philippinische Regierung verstärkt daher die Zusammenarbeit zwischen Ernährungsförderung und Umweltschutz, um die Ernährungssicherheit zu erhöhen, Mangelernährung zu bekämpfen und klimaresiliente Gemeinschaften aufzubauen. Dies erklärten Beamte anlässlich der Feierlichkeiten zum Nutrition Month 2026 und der Nutri-Trade Fair in San Fernando.
Der Nationale Ernährungsrat (NNC) der Region III führte die einmonatige Kampagne in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung von San Fernando und dem regionalen Ernährungsausschuss durch. Unter dem Motto „Nutrisyon at Kalikasan, Ating Pangalagaan“ (Ernährung und Natur, lasst uns darauf achten) wurde der enge Zusammenhang zwischen Ernährung, nachhaltigen Ernährungssystemen und der Verantwortung für die Umwelt hervorgehoben.
Rosalina U. Bascao, geschäftsführende Direktorin des NNC, wies darauf hin, dass der Klimawandel und die Unsicherheit bei der Nahrungsmittelversorgung das Ernährungsniveau der Gemeinschaften bedrohen. Umweltschutz sei daher eine wesentliche Komponente der Ernährungssteuerung. Da Nahrung, Wasser und natürliche Ressourcen direkt von der Umwelt abhängen, sei Umweltschutz nicht mehr nur eine ökologische, sondern auch eine ernährungsrelevante Verantwortung.
Die Stadtverwaltung von San Fernando sicherte unter der Vertretung von Bürgermeisterin Vilma B. Caluag durch Stadtverwalter Kristiannico Abad ihre Unterstützung zu. Er betonte das Engagement der Stadt, Ernährungsprogramme durch Innovationen und die Beteiligung der Basis zu stärken, wobei auch die Arbeit der Gesundheitshelfer in den Barangays gewürdigt wurde.
Die Kampagne dient der Umsetzung des Philippine Plan of Action for Nutrition (PPAN) 2023-2028. Laut Ana Maria B. Rosaldo, Koordinatorin für Ernährungsprogramme des NNC Region III, fungiert dieser Plan als nationale Roadmap, um durch koordinierte Maßnahmen das Ziel „Nutrisyon Sapat, Para sa Lahat“ (Ausreichende Ernährung für alle) zu erreichen.
Ergänzend dazu mahnte Angelita M. Pasos, Ernährungsbeauftragte des NNC Region III, Familien dazu auf, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren und Mahlzeiten verantwortungsbewusst zu planen. Sie verwies darauf, dass Wachstumsverzögerungen bei Kindern (Stunting) ein großes Problem darstellten, da diese nicht nur das körperliche Wachstum, sondern auch die Gehirnentwicklung beeinträchtigen. Klimaschutz sei somit auch eine Investition in die zukünftige Ernährungssicherheit des Landes.
Präsident Marcos Jr. rief zudem zu einem ressortübergreifenden Ansatz der Regierung und der gesamten Gesellschaft auf. Um Mangelernährung zu bekämpfen, müsse man auf Zusammenarbeit, öffentlich-private Partnerschaften, grüne Investitionen und datengestützte Innovationen setzen, die sowohl die Landschaften als auch die Wirtschaft schützen.



