Gesellschaft

Philippinische Regierung plant rechtliche Schritte gegen unzuverlässige Wasserversorger

Die philippinische Regierung arbeitet an Maßnahmen zur Verbesserung der landesweiten Wasserversorgung. Wie das Präsidialamt (Malacañang) am Dienstag mitteilte, prüft die Verwaltung derzeit rechtliche Schritte gegen Wasserversorgungsbetriebe und deren Joint-Venture-Partner, die ihre vertraglichen Verpflichtungen nicht erfüllen.

Lush tropical island paradise in siargao, philippines, showing stilt houses and palm trees
Symbolbild: Envato

Untersekretärin Claire Castro, Pressereferentin des Palastes, erläuterte in einem Pressebriefing, dass die Local Water Utilities Administration (LWUA) auf Anweisung von Präsident Ferdinand Marcos Jr. verschiedene Verbesserungen umsetzt. Dazu gehören die Erschließung neuer Wasserquellen, der Ausbau der Versorgungsnetze sowie Maßnahmen zur Reduzierung von Wasserverlusten durch Leckagen.

Im Fokus der Bemühungen steht auch die Einhaltung der Mandate durch die Wasserversorgungsbetriebe. Castro betonte, dass Akteure, die gegen ihre Verpflichtungen verstoßen, zur Rechenschaft gezogen werden müssen. Die LWUA untersucht derzeit die erbrachten Dienstleistungen und prüft rechtliche Mittel gegen jene Anbieter, bei denen Verstöße festgestellt werden.

Diese Entwicklungen folgen auf die Zusagen des Präsidenten in seiner jüngsten Ansprache zur Lage der Nation (State of the Nation Address, SONA), in der er die Behebung von Problemen bei der Wasserversorgung und hohen Wasserpreisen, insbesondere in Gebieten, die von PrimeWater versorgt werden, angeordnet hatte. Am kommenden Montag, den 27. Juli, wird Marcos seine vierte SONA halten, bei der Verbesserungen im Bereich der Infrastruktur und der öffentlichen Dienste erneut ein zentrales Thema sein dürften.

Quellen

Dieser Beitrag wurde auf Grundlage der unten verlinkten Quellen und Belege redaktionell auf Deutsch aufbereitet.