Politik

Philippinen und Neuseeland intensivieren Beziehungen durch umfassende Partnerschaft

Die Philippinen und Neuseeland haben ihre bilateralen Beziehungen offiziell zu einer umfassenden Partnerschaft (Comprehensive Partnership) aufgewertet. Dies wurde am Dienstag während eines Treffens zwischen der philippinischen Außenministerin Ma. Theresa Lazaro und dem neuseeländischen Außenminister Winston Peters bekannt gegeben.

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Symbolbild: Envato

Das DFA bezeichnete die neue Partnerschaft als ein neues Kapitel in den Beziehungen zwischen beiden Nationen. Die Zusammenarbeit soll auf Vertrauen und einer gemeinsamen Verpflichtung zu einer regelbasierten Ordnung basierend auf internationalem Recht beruhen. Ziel ist es, greifbare Vorteile für beide Länder, die Indo-Pazifik-Region und die Weltgemeinschaft zu schaffen. Um die Vorteile dieser zukunftsorientierten Partnerschaft voll auszuschöpfen, wurden die zuständigen Beamten damit beauftragt, einen Aktionsplan für die kommenden Jahre zu entwickeln.

In den Bereichen Verteidigung und Sicherheit begrüßten beide Seiten die verstärkte militärische Kooperation. Dazu gehören gemeinsame Übungen, Trainings sowie das im April 2025 von den Verteidigungsministern unterzeichnete Abkommen über den Status besuchender Streitkräfte (Status of Visiting Forces Agreement). Auch im wirtschaftlichen Bereich gibt es klare Ziele: Die Staatschefs streben eine Steigerung des bilateralen Handels um 50 Prozent bis zum Jahr 2030 an, wobei laut den Ministern bereits gute Fortschritte erzielt werden.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der wirtschaftlichen Integration, unter anderem durch vorbereitende Gespräche über den Beitritt der Philippinen zum Comprehensive and Progressive Agreement for Trans-Pacific Partnership (CPTPP). Zudem sollen die Verbindungen zwischen den Menschen gestärkt werden, etwa durch kulturellen Austausch, Zusammenarbeit bei Ressourcen und eine verbesserte Flugverbindung. Die philippinische Gemeinschaft stellt in Neuseeland mit der achten größten ethnischen Gruppe eine bedeutende Säule der bilateralen Beziehung dar.

Die Minister bekräftigten zudem ihr Engagement für den Dialog und die friedliche Beilegung von Streitigkeiten gemäß dem Völkerrecht. Dies geschah vor dem Hintergrund der Notwendigkeit, Frieden und Stabilität im Indo-Pazifik, einschließlich des Südchinesischen Meeres, zu wahren. Neuseeland unterstützt dabei auch die ASEAN-Initiativen, etwa durch die Finanzierung des ASEAN Centre for Biodiversity und Stipendienprogramme.

Quellen

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