Wirtschaft

Philippinen nutzen 22,7 Milliarden Pesos an Ersparnissen zur Krisenbewältigung

Die wirtschaftlichen Folgen der Krise im Nahen Osten sollen durch das sogenannte UPLIFT-Programm (Unified Package for Livelihood, Industry, Food and Transport) gemildert werden. Rund 22,7 Milliarden Pesos an Haushaltsersparnissen fließen in das Programm, das die Auswirkungen auf die Lebensgrundlagen, die Industrie, die Nahrungsmittelversorgung und den Transportsektor abfedern soll.

Colorful Fresh Vegetables at Local Farmer's MarketSvetlana_Lazhko
Symbolbild: Envato

Das DBM hat Ersparnisse in Höhe von 22,79 Milliarden Pesos identifiziert, wie das Präsidialamt am Donnerstag mitteilte. Diese Mittel wurden durch die nationalen Budgetrundschreiben 602 und 603 freigegeben, welche die Behörden dazu auffordern, ungenutzte Gelder zu deklarieren und für vorrangige Programme umzuverteilen.

Ein wesentlicher Teil der Mittel wurde bereits zugewiesen: Das DSWD erhielt 12,37 Milliarden Pesos für die Unterstützung bedürftiger Familien. Präsident Ferdinand Marcos Jr. hatte zuvor die Ausweitung des UPLIFT-Programms angeordnet, um finanzielle Hilfe für einkommensschwache Filipinos bereitzustellen, die unter den gestiegenen Kraftstoffpreisen leiden.

Die DMW, des DOTr und DOE verwendet werden. Laut Angaben des Präsidenten sollen durch die Maßnahmen landesweit 7,5 Millionen Haushalte mit insgesamt 37,5 Millionen Menschen unterstützt werden.

Claire Castro, Unterstaatssekretärin im Büro für Präsidentielle Kommunikation, erklärte, dass die Priorität auf der Unterstützung von Landwirten sowie dem Schutz von Familien, Arbeitnehmern, OFWs liege, die durch die Lage im Nahen Osten beeinträchtigt wurden. Trotz der massiven Mittelumschichtung gab Castro an, dass nach aktuellem Stand keine Budgetlücken bestehen.

Quellen

Dieser Beitrag wurde auf Grundlage der unten verlinkten Quellen und Belege redaktionell auf Deutsch aufbereitet.