Gesellschaft: Leyte

Philippinen-Adler Lakpue nach Hundeangriff in medizinische Behandlung gebracht

Der männliche Philippinen-Adler namens Lakpue wird derzeit in Davao City medizinisch versorgt. Der Greifvogel verlor infolge eines Angriffs durch einen Haushund in Burauen, Leyte, eine Kralle. Die PEF gab am 21. August 2026 über ihre offiziellen Kanäle bekannt, dass das Tier am 16. August von Rettungskräften geborgen wurde.

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Symbolbild: Envato

Unmittelbar nach der Rettung leisteten die Tierärztin Dr. Danielle Pasion und der leitende Pfleger Dominic Tadena Erste Hilfe vor Ort. Am 18. August wurde Lakpue anschließend nach Davao City transportiert. Dort befindet er sich in der Doc Bayani’s Animal Wellness Clinic unter der Leitung von Dr. Sheen Gadong, wo neben der Behandlung auch Untersuchungen auf Krankheiten durchgeführt werden.

Sobald der Gesundheitszustand stabil ist, soll der 23-jährige Adler zur Rehabilitation in das Philippine Eagle Center in Malagos, Calinan, verlegt werden. Die PEF erklärte, dass der Verlust einer Kralle zwar die Fähigkeit des Adlers beeinträchtigt, Beute zu greifen und zu überwältigen, dies jedoch nicht automatisch bedeutet, dass eine Rückkehr in die Wildnis ausgeschlossen ist. Das Rehabilitationspersonal wird zunächst das Gleichgewicht, die Beweglichkeit und die Jagdeffizienz des Tieres prüfen, um seine Überlebenschancen in Freiheit zu bewerten.

Lakpue war Ende 2025 im Rahmen von Naturschutzmaßnahmen nach Leyte umgesiedelt worden. Ziel dieser Umsiedlung war es, die Art in der Region Eastern Visayas nach der Verwüstung durch den Supertaifun Yolanda wieder anzusiedeln.