Gesundheit – Northern Mindanao

NMMC ruft zu regelmäßiger Blutspende auf, um Versorgung in Nord-Mindanao zu sichern

Um Krankenhäusern eine stetige Versorgung mit sicherem Blut für Notfälle, Operationen, die Mütterfürsorge sowie die Behandlung schwerer Krankheiten zu gewährleisten, ist eine regelmäßige und freiwillige Blutspende erforderlich. Das Northern Mindanao Medical Center (NMMC) appelliert daher an die Bevölkerung, verstärkt Blut zu spenden.

The Northern Mindanao Medical Center encourages the public to become regular voluntary blood donors to help maintain a safe and adequate blood supply for patients requiring emergency treatment, surgeries, and other lifesaving medical procedures. The hospital also partners with communities, schools, government agencies, and private organizations to conduct mobile blood donation drives across the region. (Photo: KPM/PIA-10) LIFE-SAVING DONATION
Bild: PIA - The Northern Mindanao Medical Center encourages the public to become regular voluntary blood donors to help maintain a safe and adequate blood supply for patients requiring emergency treatment, surgeries, and other lifesaving medical procedures. The hospital also partners with communities, schools, government agencies, and private organizations to conduct mobile blood donation drives across the region. (Photo: KPM/PIA-10) LIFE-SAVING DONATION

Die freiwillige Blutspende ist die sicherste und nachhaltigste Quelle, wie Dr. Ray Tomas S. Bangcong, Pathologe am NMMC, betont. Jährlich benötigt das Land mindestens 6,8 Millionen Blutkonserven, um den Bedarf von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen zu decken. Eine einzige Spende kann potenziell drei Leben retten, da das gespendete Blut in verschiedene Bestandteile aufgeteilt werden kann, die unterschiedlichen Patienten zugutekommen.

Das gespendete Blut wird unter anderem bei Krebserkrankungen, Blutkrankheiten, schwerer Anämie, traumatischen Verletzungen, Komplikationen bei Geburten und Dengue-Fällen eingesetzt. Da nur etwa 38 Prozent der Bevölkerung für eine Blutspende infrage kommen, hängt eine ausreichende Versorgung maßgeblich von regelmäßigen freiwilligen Spendern ab.

Um Blut spenden zu können, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein: Personen im Alter von 18 bis 60 Jahren können bei guter Gesundheit spenden. Jugendliche zwischen 16 und 17 Jahren dürfen mit Zustimmung der Eltern Blut spenden, während Erwachsene zwischen 61 und 65 Jahren eine ärztliche Freigabe benötigen. Vor der Spende findet eine medizinische Untersuchung statt, die einen Fragebogen, eine körperliche Untersuchung, die Messung von Blutdruck und Puls sowie einen Hämoglobin-Test umfasst.

Die Sicherheit der Blutspende wird durch umfassende Tests gewährleistet. Das WHO auf HIV, Hepatitis B, Hepatitis C, Malaria und Syphilis getestet. Dr. Bangcong betont jedoch, dass Labortests allein Infektionen während der sogenannten Fensterperiode nicht immer erkennen können. Daher sei eine ehrliche Beantwortung der Fragen während der Spenderprüfung entscheidend, um die Übertragung von Infektionskrankheiten zu verhindern.

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Gegen weit verbreitete Bedenken versicherte der Pathologe, dass die Blutspende ein sicheres Verfahren sei, das von geschultem Personal mit sterilen Einwegmaterialien durchgeführt wird. Blutspenden verursachen weder Anämie noch langfristige Schwäche. Berechtigte Spender können alle drei Monate Blut spenden, was dem Körper genügend Zeit zur Regeneration gibt.

Um die Spende zu unterstützen, wird empfohlen, vorab sieben bis neun Stunden zu schlafen, ausreichend Wasser zu trinken, eine gesunde Mahlzeit einzunehmen und vor der Spende nicht zu rauchen. Nach dem Eingriff sollte auf anstrengende körperliche Aktivitäten verzichtet werden. Die Blutbank des NMMC ist für die Blutentnahme, die Spenderprüfung, die Aufbereitung der Blutbestandteile, Kompatibilitätstests sowie die Verteilung an Krankenhäuser in der gesamten Region zuständig.

Dr. Bangcong rief Einzelpersonen, Schulen, Regierungsbehörden, private Organisationen und Gemeinschaftsgruppen dazu auf, Blutspendenkampagnen zu unterstützen. Dies kann durch regelmäßige Spenden oder durch eine Partnerschaft mit der Public Health Unit des NMMC zur Organisation mobiler Blutspendetermine geschehen.