NHA übergibt 366 dauerhafte Wohneinheiten an Überlebende des Taifuns Yolanda in Samar
Nach über einem Jahrzehnt haben 366 Familien, die vom Supertaifun Yolanda (Haiyan) im Jahr 2013 betroffen waren, endlich dauerhafte Behausungen erhalten. Die National Housing Authority (NHA) übergab die Wohneinheiten im Rahmen des Villareal-Wohnprojekts während einer feierlichen Zeremonie in Barangay Tayud, Villareal, Samar.
Die Übergabe erfolgte auf Anweisung des NHA-Generaldirektors Joeben Tai und wurde von Clemente Dayot, dem Manager der NHA-Region 8, sowie Reggie J. Mañoso, dem dienstführenden Beamten des Distrikts Southern Samar, geleitet. Bei der Zeremonie wurden die Schenkungs- und Annahmeerklärungen (DODA) sowie MOA zwischen der NHA und der Lokalverwaltung von Villareal unterzeichnet. Zudem erhielten die Begünstigten ihre Zuteilungsurkunden, die den offiziellen Eigentumsnachweis für die Häuser darstellen.
Die Empfänger der Wohneinheiten sind Familien, die zuvor in gefährdeten Gebieten oder in staatlich ausgewiesenen Bauverbotszonen lebten und durch die Zerstörungen des Taifuns im Jahr 2013 ihre Häuser verloren hatten. Bürgermeisterin Marilou Latorre von Villareal bezeichnete die Übergabe als bedeutenden Meilenstein für die Gemeinde. Sie betonte, dass dies den lang gehegten Traum hunderter Familien aus Villareal erfülle, sichere und dauerhafte Eigenheime zu besitzen. Viele Bewohner hätten jahrelang die Angst gelebt, in Hochrisikozonen wohnen zu müssen, doch diese Sorge ende nun. Die Häuser seien sichere Zufluchtsorte, in denen Familien eine sichere Zukunft aufbauen könnten.
Die Bürgermeisterin würdigte zudem die Zusammenarbeit zwischen der Lokalverwaltung, dem MSWDO, der NHA und der Presidential Commission for the Urban Poor (PCUP). Sie ermutigte die Bewohner, ihre neuen Häuser zu schätzen und den Gemeinschaftsgeist des „Bayanihan“ zu pflegen, um eine widerstandsfähigere Gemeinschaft aufzubauen.
Das Villareal-Wohnprojekt ist Teil des staatlichen Programms für dauerhaften Wohnraum nach dem Taifun Yolanda. Ziel ist es, Familien, die durch einen der stärksten Taifune des Landes vertrieben wurden, sichere, belastbare und angemessene Wohnungen bereitzustellen. Das Vorhaben unterstützt das Engagement der Marcos-Regierung, den verbleibenden von Yolanda betroffenen Familien in Leyte und Samar dauerhaften Wohnraum zu ermöglichen. Unter Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. hat die Regierung ihre Bemühungen intensiviert, unvollendete Wohnprojekte abzuschließen und die Bereitstellung von Heimen für qualifizierte Empfänger zu beschleunigen. Angemessener Wohnraum wird dabei als zentrale Säule der Katastrophenhilfe, der Armutsbekämpfung und der inklusiven Entwicklung betrachtet.