Neues Beförderungssystem bringt erfahrenen Lehrerin in Benguet Hoffnung
Durch die Einführung des Expanded Career Progression (ECP)-Systems hat die 59-jährige Dolores Ticol, eine Lehrerin an der Buyagan Elementary School in La Trinidad, Benguet, nach mehr als 15 Jahren endlich eine Beförderung erhalten. Die erfahrene Pädagogin, die ursprünglich als Teacher III tätig war, wurde im Rahmen des neuen Systems zur Teacher VI befördert.
Die Grundlage für diese Veränderung bildet das im September 2025 von Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. unterzeichnete Gesetz Republic Act No. 12288. Dieses Gesetz institutionalisiert das Expanded Career Progression (ECP)-System, welches Lehrkräften im öffentlichen Dienst ermöglicht, basierend auf Qualifikationen, Erfahrung und professionellen Standards aufzusteigen. Ein wesentlicher Vorteil des neuen Systems besteht darin, dass Beförderungen nicht mehr zwingend an die Vakanz von Stellen oder den Ruhestand anderer Personalmitglieder gebunden sind.
Für Ticol bedeutet dieser Schritt eine bedeutende finanzielle Entlastung angesichts der steigenden Lebenshaltungskosten. Sie äußerte sich dankbar gegenüber Präsident Marcos Jr. und betonte, dass die Gehaltserhöhung in der aktuellen wirtschaftlichen Lage eine große Hilfe darstelle. Trotz anfänglicher Skepsis bezüglich der tatsächlichen Umsetzung des Programms reichte sie die erforderlichen Unterlagen ein.
Ticol gehört zu den 5.916 Lehrkräften in der CAR, die durch das ECP-System von der Stufe Teacher III zur Teacher VI aufgestiegen sind. Unter dem alten System war der Aufstieg deutlich schwieriger. Da es keine Position als Teacher IV gab, mussten Lehrkräfte direkt den Sprung zum Master Teacher I versuchen, was unter anderem den Abschluss von mindestens 18 Einheiten eines Masterstudiums in Erziehungswissenschaften erforderte. Ticol hatte sich in der Vergangenheit dazu entschieden, die Ausbildung ihrer Kinder zu priorisieren, anstatt eigene akademische Weiterbildungen oder zeitintensive Schulprojekte und Forschungsvorhaben zu verfolgen.
Die Lehrerin, die bereits seit 33 Jahren im Schuldienst tätig ist, sieht in der Beförderung jedoch mehr als nur einen höheren Titel oder ein höheres Gehalt. Sie betrachtet die staatliche Förderung als eine Investition, die sie durch engagierte Arbeit für ihre Schülerinnen und Schüler rechtfertigen möchte. Für sie steht die Verantwortung, den Lernenden ein bleibendes Erbe zu hinterlassen, im Vordergrund ihrer beruflichen Tätigkeit.
Quellen
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