Gesellschaft

Neue Bildungsinitiative „One Education“ soll Übergänge zwischen Schulen und Beruf verbessern

Die drei zentralen Bildungsbehörden der Philippinen haben die Initiative „One Education“ ins Leben gerufen, um Lernenden den Übergang von der Grundbildung über die Hochschulbildung bis hin zur Berufsausbildung und dem Arbeitsmarkt zu erleichtern. Das Programm dient als gemeinsame Marke und strategische Kommunikationsplattform der drei Behörden: dem DepEd, der Kommission für die Hochschulbildung (CHED) und TESDA.

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Symbolbild: Envato

Das Vorhaben folgt einer Richtlinie von Präsident Ferdinand R. Marcos Jr., die ein stärker vernetztes und reaktionsfähiges Bildungssystem fordert. Bildungsminister Sonny Angara erklärte, dass die Initiative die gemeinsame Verpflichtung der Behörden widerspiegle, den Weg für Lernende zwischen den verschiedenen Bildungsstufen zu ebnen. Ein vernetzteres System solle es den Filipinos ermöglichen, klarer zu erkennen, wie sie ihre Bildung und berufliche Laufbahn erfolgreich gestalten können.

Die Vorsitzende der CHED, Shirley Agrupis, betonte, dass das einheitliche Rahmenwerk sicherstellen soll, dass Hochschuleinrichtungen bereits zuvor erbrachte akademische und technische Leistungen anerkennen. Dies solle verhindern, dass Lernende durch Doppelarbeiten Zeit verlieren, und einen nahtlosen Übergang in den modernen Arbeitsmarkt ermöglichen. TESDA-Chef Kiko Benitez fügte hinzu, dass die Bildung mit den sich wandelnden Anforderungen der Arbeitswelt Schritt halten müsse. Unabhängig vom Hintergrund oder der Branche sollen klare Wege für den Erwerb neuer Fähigkeiten, Zertifizierungen oder weiterführende Studien offenstehen.

Zusätzlich zur „One Education“-Plattform wurden weitere Maßnahmen vorgestellt. Dazu gehören das „Education Reform Fellowship“ (ERF), das junge Fachkräfte für die Unterstützung von Bildungsreformen rekrutieren und mentorieren soll, sowie das „Project TAHANAN“. Letzteres basiert auf einer Vereinbarung mit Analytiks, Inc. und soll den sicheren Austausch von Lerndaten stärken, um den Weg von der Ausbildung bis zur Erwerbstätigkeit besser nachverfolgen zu können.

Quellen