Negros Occidental bekämpft Schädlinge in der Zuckerindustrie mit biologischen Mitteln
Ein Schädling bedroht die Zuckerindustrie in Negros Occidental: Die Rotgestreifte Weichschildlaus (Red-Striped Soft Scale Insect, RSSI) hat sich ausgebreitet. Um dies zu bekämpfen, hat die Provinzverwaltung mit dem Einsatz mobiler Sprühgeräte begonnen, die den biologischen Pilz Metarhizium einsetzen.
Die ersten Einsätze konzentrieren sich vorrangig auf Zuckerrohrplantagen von Begünstigten der Agrarreform (Agrarian Reform Beneficiaries, ARBs) und Betriebe, die den Befall bereits über die offiziellen Kanäle der Provinz-Biosicherheits-Taskforce gemeldet haben. Laut Provinzialverwalter Rayfrando Diaz II erfolgt der Einsatz der biologischen Bekämpfung unter der Leitung von Gouverneur Eugenio Jose „Bong“ Lacson und ist von günstigen Wetterbedingungen abhängig, damit Regen die Anwendung des Pilzes nicht behindert.
Die Bekämpfung des Schädlings ist Teil einer umfassenden Strategie: Vor etwa 15 Tagen wurde die Executive Order Nr. 26-12 erlassen, mit der die Provincial Biosecurity Task Force ins Leben gerufen wurde. Diese Taskforce verfolgt eine wissenschaftlich fundierte Strategie zur Bekämpfung des invasiven Schädlings. Gouverneur Lacson bezeichnete die Zuckerindustrie als das wirtschaftliche Rückgrat der Provinz.
Um die Maßnahmen zu unterstützen, hat der Gouverneur ein Budget von rund 24,97 Millionen Pesos für die Biosicherheits-Taskforce bewilligt. Die Mittel sollen für die Feldüberwachung, Labortests, wissenschaftliche Forschung sowie die biologischen Bekämpfungsmaßnahmen verwendet werden, um die weitere Ausbreitung der Schädlinge zu verhindern.