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NBI-Direktor: Ermittlungen zu mutmaßlichem Attentäter auf Präsident Marcos dauern an

Im Zuge des Amtsenthebungsverfahrens gegen Vizepräsidentin Sara Duterte hat der Direktor des National Bureau of Investigation (NBI), Melvin Matibag, vor dem Impeachment-Gericht erklärt, dass die Behörde weiterhin nach der Identität eines mutmaßlichen Auftragskillers sucht, der mit der Vizepräsidentin angeblich Kontakt aufgenommen haben soll.

President Ferdinand Marcos der Philippinen – Portrait
Quelle: Google

Die Ermittlungen beziehen sich auf eine Aussage von Duterte aus dem November 2024, in der sie behauptet hatte, sie habe einen Auftragsmörder kontaktiert, um Präsident Ferdinand Marcos Jr., die First Lady Liza Araneta Marcos und den ehemaligen Sprecher Martin Romualdez zu töten, falls ihr etwas zustößt. Matibag betonte, dass das NBI diese Äußerung nicht lediglich als Drohung, sondern als konkreten Plan zur Tötung des Präsidenten einstufe.

Die Chefanklägerin Jinky Luistro versuchte im Zuge der Befragung, ein gewalttätiges Verhaltensmuster der Vizepräsidentin nachzuweisen. Hierzu wurden neben den Aussagen über den geplanten Mord auch frühere Äußerungen herangezogen, darunter Fantasien über eine Enthauptung des Präsidenten im Oktober 2024 sowie Aussagen ihres Bruders, Sebastian Duterte, der im April 2026 den Kopf des Präsidenten gefordert haben soll. Zudem wurden Beweise für einen tätlichen Angriff Dutertes auf einen Sheriff im Jahr 2011 sowie eine eidesstattliche Erklärung von Arturo Lascañas vorgelegt, der die Vizepräsidentin mit außergerichtlichen Hinrichtungen in Davao City in Verbindung brachte. Die Identität der Verdächtigen dürfe zum Schutz der Ermittlungen und der Informanten vorerst nicht bekannt gegeben werden.

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