Gesellschaft: Palawan

Meeresverschmutzung in El Nido: Taucher bergen Abfall aus fremden Gewässern

Im Oktober haben Taucher und Umweltschutzpersonal in El Nido, Palawan, im Rahmen der Aktion „Scuba Basura“ Abfälle vom Meeresboden geborgen. Bei der Reinigungsaktion wurde deutlich, wie Meeresverschmutzung nationale Grenzen überschreiten und lokale Küstenökosysteme gefährden kann.

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Symbolbild: Envato

Die Bergung brachte verschiedene Arten von Abfall zutage, darunter Gegenstände, die offensichtlich aus anderen Ländern stammen. Dies zeigt, dass Meeresströmungen weggeworfene Materialien über weite Distanzen transportieren und so Abfälle aus fernen Gewässern an die lokalen Küsten spülen.

Die Aktion wurde vom städtischen Büro für Umwelt und MENRO in Zusammenarbeit mit dem Büro des Meeresschutzgebiets von El Nido (ENMRPA-PAMO) sowie PCSDS organisiert. Die Behörden betonen, dass Meeresmüll eine globale Umweltherausforderung darstellt, die die lokalen Ökosysteme unmittelbar beeinträchtigt.

Um die marinen Lebensräume und die Gesundheit der Küstengewässer zu schützen, seien kollektives Handeln, ein verantwortungsvolles Abfallmanagement und eine engere Zusammenarbeit zwischen den Gemeinschaften notwendig. Die Stadtverwaltung ruft daher Anwohner und andere Beteiligte dazu auf, sich aktiv für den Schutz der marinen Ökosysteme für zukünftige Generationen einzusetzen.