Massive Enteignungsverfahren für North-South Commuter Railway eingeleitet
EditDas DOTr hat gemeinsam mit dem OSG insgesamt 105 Enteignungsverfahren für das Projekt der NSCR eingeleitet. Nach Angaben des DOTr handelt es sich dabei um die höchste Anzahl an Enteignungsklagen, die das Ministerium jemals für ein einzelnes Projekt eingereicht hat.
Diese Maßnahme folgt der Anweisung von Präsident Ferdinand Marcos Jr., die Fertigstellung bedeutender Infrastrukturprojekte im Land zu beschleunigen. Verkehrsminister Jaime Bautista (im Text als Banoy Lopez bezeichnet) erklärte, dieser Schritt unterstreiche das Engagement des Ministeriums, das Projekt termingerecht zu realisieren. Ziel sei es, den Fahrgästen die Nutzung der Bahnstrecke so bald wie möglich zu ermöglichen, da das Projekt einen erheblichen Nutzen für Pendler verspreche.
Um die rechtlichen Prozesse zu beschleunigen, führten das DOTr und das OSG einen dreitägigen Workshop in Clark, Pampanga, durch. Bei diesem Treffen wurden der Status der einzelnen Fälle überprüft, rechtliche Hindernisse identifiziert und notwendige Schritte zur schnelleren Klärung festgelegt. Laut dem stellvertretenden Ministeriumssekretär für Wegerechte und Standorterwerb (ROWSA), IC Calaguas, ist die zügige Lösung dieser Fälle entscheidend, um den Zeitplan der Infrastrukturprojekte einzuhalten.
Die NSCR ist ein 147 Kilometer langes Eisenbahnprojekt mit 35 Stationen, das Metro Manila mit den Provinzen Pampanga und Laguna verbinden soll. Durch die neue Strecke soll die Reisezeit in der Region von bisher vier Stunden auf nur noch zwei Stunden verkürzt werden. Während der Betrieb des Abschnitts von Valenzuela nach Malolos bereits im nächsten Jahr erwartet wird, arbeitet das Ministerium daran, die Verbindung nach Clark bis zum Ende der Amtszeit des Präsidenten im Jahr 2028 fertigzustellen. Voll einsatzfähig soll das gesamte System bis 2032 sein und täglich über 800.000 Fahrgäste befördern.



