Marcos: Über 3 Milliarden Pesos an Hilfsgeldern für Erdbebenopfer verteilt
EditDie jüngsten Erdbeben in den Regionen Visayas und Mindanao haben über 600.000 Familien betroffen, die nun Unterstützung in Form von Lebensmitteln, Medikamenten, Bargeld und Unterkünften erhalten. Die Regierung hat insgesamt Hilfsgelder in Höhe von mehr als 3 Milliarden Philippinischen Pesos verteilt.
Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. hob in seiner fünften Lagebesprechung vor der Nation (State of the Nation Address, SONA) am Montag die laufenden Bemühungen der Regierung zur Katastrophenhilfe hervor. Neben der direkten Unterstützung der Betroffenen werden derzeit auch die Strom- und Kommunikationsleitungen, die Wasserversorgung sowie die Straßen in den betroffenen Gebieten saniert.
Das Ziel der Regierung ist es, den Menschen nicht nur punktuelle Hilfe zu leisten, sondern sie zu einem vollständigen Wiederaufbau zu verhelfen. Durch den Einsatz digitaler Werkzeuge hat sich das Land von einem rein reaktiven Ansatz hin zu proaktiven und vorausschauenden Strategien entwickelt. Dies zeigt sich unter anderem in der Einrichtung öffentlich-privater Lieferketten, einem Hub-and-Spoke-Lagerhaltungssystem, automatisierter Produktion sowie der großflächigen Vorhaltung von Nahrungsmitteln und LGUs.
Um die nationale Katastrophenschutz-Infrastruktur zu stärken, hat die Regierung ein Netzwerk aus primären Ressourcen-Zentren in Luzon und Visayas sowie in Kürze auch in Mindanao aufgebaut. Dieses System umfasst landesweit 15 Hauptlager (Hubs), 76 regionale Verteilzentren (Spokes) und 919 Einrichtungen für die Versorgung auf der letzten Meile. Dank dieser robusten Struktur kann die Lieferung von Notnahrung und Hilfsgütern in die Zielgebiete innerhalb von 24 Stunden erfolgen.
Für den Fall von Stromausfällen ist die Regierung bereit, mobile Energiesysteme einzusetzen, um Notstrom in betroffene Gebiete zu bringen. Ergänzt wird dies durch das staatliche Notfall-Kommunikationssystem sowie den ersten privaten Satellit-zu-Mobilfunk-Dienst, die im Krisenfall eine unterbrechungsfreie Telekommunikation landesweit gewährleisten sollen. Durch das Konzept der drohenden Katastrophe (State of Imminent Disaster) bereitet sich die Regierung bereits vor, bevor ein Ereignis eintritt, anstatt erst nach dem Eintreten einer Katastrophe zu reagieren.









