Mangelnde Mülltrennung belastet Haushalte in Iloilo City finanziell
In Iloilo City müssen die Steuerzahler weiterhin einen Großteil der Kosten für die Abfallentsorgung tragen, da die Stadtverwaltung etwa 60 bis 70 Prozent der Gesamtkosten subventioniert. Der Hauptgrund für diese finanzielle Belastung ist die unzureichende Mülltrennung durch die Bürger. Die Stadt erhebt zwar Müllgebühren in Höhe von 55,92 Millionen Pesos, aber die Kosten für das Abfallmanagement sind erheblich höher.
GSO, Ingenieur Neil Ravena, sind die Subventionen im Vergleich zu früher gesunken, aber immer noch zu hoch. Eine USAID aus dem Jahr 2022 hatte ein massives Defizit aufgezeigt: Die Ausgaben für die Abfallentsorgung beliefen sich auf über 365,65 Millionen Pesos, während die Einnahmen aus den Gebühren lediglich 55,92 Millionen Pesos betrugen. Dies führte dazu, dass die Stadt damals 84 Prozent der Kosten selbst tragen musste. Als Reaktion darauf wurden die Müllgebühren im Jahr 2024 verdoppelt.
Die Problematik liegt darin, dass die Stadt täglich rund 490 Tonnen gemischten Abfall einsammeln muss, da die Trennung an der Quelle nicht konsequent durchgeführt wird. Durch die Vermischung verschiedener Abfallarten steigen die Kosten für den Transport und die Entsorgung erheblich an. Gemäß dem Gesetz zur ökologischen Feststoffabfallwirtschaft (Republic Act No. 9003) ist eine korrekte Trennung in biologisch abbaubare, recycelbare, nicht recycelbare sowie spezielle Abfälle verpflichtend.
Um das Abfallaufkommen zu reduzieren und das System der Abfallentsorgung finanziell nachhaltiger zu gestalten, plant die Stadtverwaltung, ihre Informationskampagnen zu intensivieren und die Richtlinien zur Mülltrennung strenger durchzusetzen. Ravena betonte, dass die Verantwortung für eine funktionierende Entsorgung nicht allein bei der Regierung liege, sondern bei jedem einzelnen Haushalt und Betrieb. Das Ziel der Verwaltung ist es, den Subventionsanteil auf etwa 50 Prozent zu senken.