Gesundheit: Cebu

Mandaue stellt Medikamente gegen Leptospirose bereit

Angesichts der jüngsten Regenfälle und Überschwemmungen hat das Gesundheitsamt von Mandaue (Mandaue City Health Office) versichert, dass ausreichend Medikamente zur Vorbeugung von Leptospirose sowie weitere präventive Arzneimittel zur Verfügung stehen. Diese Bestände können sowohl im städtischen Gesundheitsamt als auch in den Gesundheitszentren der einzelnen Barangays bezogen werden.

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Symbolbild: Envato

Die stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Phyllis Bidon, erklärte, dass die Stadt über ausreichende Vorräte an Prophylaxe-Mitteln verfüge. Damit solle sichergestellt werden, dass Bewohner, die mit Flutwasser in Kontakt gekommen sind, bei Bedarf umgehend eine Behandlung erhalten können. Dr. Bidon mahnte jedoch eindringlich dazu, keine Selbstmedikation vorzunehmen. Antibiotika sollten nur nach Rücksprache mit medizinischem Fachpersonal eingenommen werden, wobei dies insbesondere bei Kindern strikt zu beachten sei.

Um das Risiko einer Infektion zu senken, empfiehlt das Gesundheitsamt präventive Maßnahmen wie das Waschen der Füße nach Kontakt mit Flutwasser. Zudem sollten Bewohner auf Symptome wie Fieber, Beinschmerzen, Krämpfe oder Augenbeschwerden achten und bei Auftreten dieser Anzeichen sofort medizinische Hilfe suchen.

Nach Angaben der Überwachungseinheit der Stadt ist bisher kein Anstieg der Leptospirose-Fälle in Mandaue verzeichnet worden. Da jedoch Krankenhäuser in der Stadt auch Patienten aus benachbarten Gebieten aufnehmen, sei eine genaue Zuordnung der Fälle zu den Einwohnern von Mandaue schwierig. Das Gesundheitsamt bietet während der Überschwemmungen zudem medizinische Beratungen, die Behandlung von Verletzungen, die Überwachung der Wasser- und Sanitärversorgung, Ernährungsdienste sowie psychosoziale Unterstützung in Evakuierungszentren an.