Mandaue City: Überflutungen durch Südwestmonsun sorgen für erhöhte Wachsamkeit
EditIn Mandaue City auf den Philippinen sorgt der Südwestmonsun, lokal als „Habagat“ bekannt, für anhaltende Regenfälle und damit verbundene Überflutungsrisiken. Das städtische Katastrophenschutzamt (City Disaster Risk Reduction and Management Office, CDRRMO) überwacht die Wetterlage und die besonders gefährdeten Gebiete kontinuierlich, da mit weiteren zeitweiligen schweren Regenfällen und Gewittern gerechnet wird.
Bereits am Donnerstagnachmittag, dem 30. Juli, kam es infolge starker Niederschläge zu Überflutungen auf mehreren Straßen der Stadt. Betroffen waren unter anderem Abschnitte der Lopez-Jaena-Straße, der A.S. Fortuna Street, der A.C. Cortes Avenue sowie der M.C. Briones Street. Buddy Alain Ybañez, Leiter des CDRRMO, wies darauf hin, dass auch wenn der Regen nicht durchgehend falle, die Schauer ausreichen könnten, um in tiefer gelegenen Gebieten Überschwemmungen auszulösen. Er mahnte zur Vorsicht, da die Regenfälle trotz der vorangegangenen El-Niño-Phase sehr heftig ausfallen können.
Besonders besorgt sind die Bewohner eines Wohnkomplexes in der M.L. Quezon Street im Barangay Cabancalan. Dort kam es zu massiven Problemen, da ein natürlicher Wasserlauf durch Hindernisse blockiert wurde, was das Areal zu einem Sammelbecken für Regenwasser macht. Nach den heftigen Regenfällen des vorangegangenen Wochenendes standen die Wassermassen dort bis zum 28. Juli still. Die Anwohner mussten Wasserpumpen einsetzen und improvisierte Flöße bauen, um Kinder und andere Bewohner durch die überfluteten Bereiche zu transportieren.
Neben der Unannehmlichkeit der Überflutung äußerten die Bewohner auch Sorgen über gesundheitliche Risiken durch das stehende Wasser, wie etwa die Ausbreitung von Mücken oder Krankheiten wie Leptospirose. Barangay-Kapitän Francis Karlo Remedio erklärte, dass das Barangay bereits mit der Stadtverwaltung und dem Ministerium für öffentliche Arbeiten und Autobahnen (Department of Public Works and Highways, DPWH) koordiniert, um die Entwässerungssysteme zu verbessern. Zudem wird versucht, durch Gespräche mit einem nahegelegenen Unternehmen den blockierten Wasserweg wieder zu öffnen, um den Abfluss zu gewährleisten. Rund 30 Haushalte im Adolfo-Compound waren von den Wassermassen betroffen.



