Malaybalay City verschärft Maßnahmen gegen streunende Hunde
Die Stadtverwaltung von Malaybalay in der Provinz Bukidnon hat ihre stadtweite Kampagne „Dakip-Aso“ zur Bekämpfung streunender Hunde in allen Barangays intensiviert. Im Rahmen der jüngsten Maßnahmen wurden 44 Hunde beschlagnahmt, während zehn Tiere von ihren Besitzern abgeholt und ein Tier adoptiert wurde. 33 Hunde wurden eingeschläfert.
Die Initiative dient der strikten Durchsetzung des Anti-Rabies-Gesetzes von 2007 (Republic Act No. 9482). Ziel der Behörden ist es, Todesfälle durch Tollwut beim Menschen zu verhindern, Vorfälle durch Tierbisse zu reduzieren und Verkehrsunfälle zu minimieren, die durch unkontrollierte Haustiere verursacht werden. Spezielle Teams patrouillieren mit Netzen und Transportfahrzeugen auf den Straßen, um umherlaufende Tiere einzufangen.
Der städtische Tierarzt Jude Ignatius Casimero erklärte, dass streunende Tiere die Zahl der Bissvorfälle und Unfälle im öffentlichen Straßenraum erhöht haben. Dies führe zu einem steigenden Bedarf an medizinischer und finanzieller Unterstützung durch die lokale Regierung. Die eingefangenen Tiere werden in der städtischen Tierklinik vorübergehend untergebracht, gefüttert, geimpft und medizinisch versorgt.
Besitzer haben laut den städtischen Richtlinien drei Tage Zeit, ihre beschlagnahmten Tiere gegen eine Gebühr von 1.100 Pesos wieder einzufordern. Tiere, die nicht abgeholt werden, werden zur Adoption angeboten; als letzte Instanz erfolgt eine humane Einschläferung. Bürgermeister Jay Warren Pabillaran mahnte die Tierhalter dazu an, ihre Haustiere an der Leine zu führen oder auf Privatgrundstücken einzuzäunen. Er verwies zudem auf die kostenlosen Impfprogramme der Stadt und betonte, dass die Durchsetzung des Gesetzes zum Schutz der Bürger, insbesondere der Kinder, notwendig sei.
Quellen
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