Luna in La Union setzt auf langfristige Resilienz durch gezielte Entwicklungsprogramme
Die Gemeinde Luna in der Provinz La Union verfolgt eine umfassende Strategie, um die Folgen der COVID-19-Pandemie zu bewältigen und eine langfristige, inklusive Entwicklung zu fördern. In seiner jüngsten Lagebericht zur Gemeinde (State of the Municipality Address, SOMA) erläuterte Bürgermeister Gary Pinzon die Fortschritte der Regierungsagenda „Luna Baluarte Dagiti Bannuar“ (Luna, das Bollwerk der Helden), die seit seinem Amtsantritt im Jahr 2022 umgesetzt wird.
Die Agenda integriert Programme in den Bereichen Gesundheitswesen, Bildung, soziale Wohlfahrt, Existenzsicherung, öffentliche Sicherheit, Umweltschutz und Katastrophenvorsorge. Ziel ist es, die Regierungsführung zu stärken und die Bereitstellung grundlegender Dienstleistungen zu verbessern. Nach drei Jahren der Umsetzung erklärte der Bürgermeister, dass diese Prioritäten in konkrete Programme münden, die sowohl die Erholung unterstützen als auch die Widerstandsfähigkeit der Gemeinschaft stärken.
Ein wesentlicher Pfeiler der Entwicklung ist ein stabiles Finanzmanagement. In den vergangenen drei Jahren generierte die Gemeinde durch Grundsteuern, Gewerbesteuern und Verwaltungsgebühren lokale Einnahmen in Höhe von über 162,4 Millionen Pesos. Diese Mittel ermöglichten es der Lokalverwaltung, trotz der anhaltenden Anforderungen der Post-Pandemie-Phase kontinuierlich in öffentliche Dienste und Entwicklungsprogramme zu investieren.
Diese solide Haushaltsführung wurde auch national gewürdigt: Das Innenministerium (Department of the Interior and Local Government, DILG) zeichnete die Gemeinde wiederholt mit dem „Good Financial Housekeeping“-Zertifikat aus. Zudem erhielt Luna in den Jahren 2023 und 2024 den „Seal of Good Local Governance“ (SGLG). Unterstützt wurde diese Arbeit durch den Gemeinderat (Sangguniang Bayan), der in den 11. und 12. Amtsperioden insgesamt 82 Verordnungen und 1.793 Resolutionen verabschiedete.
Um die Bürger stärker in die Verwaltung einzubinden, wurde das Konsultationsprogramm „Damdamag Bannuar“ institutionalisiert. Dabei suchten die Gemeindevertreter alle 26 Barangays auf, um die Anliegen, Empfehlungen und Prioritäten der Bewohner direkt zu erfassen. Auch der Zugang zu Dienstleistungen wurde durch Kooperationen verbessert: Die Initiative „Operation Big Heart“ bot in Zusammenarbeit mit Partnern und Freiwilligengruppen kostenlose medizinische Beratungen und staatliche Basisdienste für mehr als 10.000 Einwohner in verschiedenen Barangays an.
Zusätzliche soziale Maßnahmen umfassen das „GARY-Programm“, das durch den Bau und die Reparatur von Häusern Wohnraumhilfe für bedürftige Familien leistet. In Krisenzeiten ermöglichten Partnerschaften mit nationalen und provinziellen Behörden die Verteilung von Finanzhilfen sowie von mehr als 13.000 Lebensmittelpaketen an betroffene Haushalte.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Bildung. Das kommunale Stipendienprogramm unterstützte 800 College-Studierende mit insgesamt 6,33 Millionen Pesos, um finanzielle Hürden beim Hochschulstudium abzubauen. Für Grundschüler wurden über die „Bannuar Tutorial Services“ (BTS) gemeinschaftsbasierte Lese- und Rechenkurse für 1.980 Kinder angeboten. Diese Bildungsinitiativen führten dazu, dass Luna im Jahr 2026 mit dem „Seal of Good Education Governance Distinction Award“ ausgezeichnet wurde. Zudem behält die Gemeinde ihren Status als kinderfreundliche Verwaltung bei.
Zum Abschluss seines Berichts betonte Bürgermeister Pinzon, dass diese Erfolge das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen der Lokalverwaltung, Partnerbehörden, Organisationen und der Bevölkerung seien. Mit dem Beginn seiner zweiten Amtszeit werde die Umsetzung der BANNUAR-Agenda fortgesetzt, um den Zugang zu Dienstleistungen weiter auszubauen und die erzielten Entwicklungsfortschritte nachhaltig zu sichern.