Wirtschaft

Lohnerhöhungen in anderen Regionen nicht garantiert

Die jüngsten Lohnerhöhungen in der NCR sind keine Garantie für ähnliche Steigerungen in anderen Teilen des Landes. Dies erklärte Arbeitsminister Francis Tolentino bei einem Medienforum in Manila am Mittwoch, den 22. Juli 2026.

Aerial view of the stunning coastline and clear waters of Cebu Island in the Philippines
Symbolbild: Envato

Die Entscheidung der RTWPB-NCR, den Mindestlohn in Metro Manila um 85 Pesos anzuheben, dient laut Tolentino nicht als Präzedenzfall. Die regionalen Gremien für Löhne und Produktivität (Regional Tripartite Wages and Productivity Boards, RTWPB) werden die spezifischen wirtschaftlichen Bedingungen und Bedürfnisse der jeweiligen Regionen berücksichtigen.

In der NCR erfolgt die Lohnerhöhung in zwei Etappen: Ein erster Teil von 60 Pesos tritt am 25. Juli in Kraft, während die verbleibenden 25 Pesos am 20. Januar 2027 gezahlt werden. Rund 1,1 Millionen Arbeitnehmern kommt die Erhöhung zugute und ein Wirtschaftswachstum von 2,7 Prozent wird prognostiziert.

Trotz dieser positiven Aussichten warnt Tolentino vor möglichen negativen Folgen. Schätzungen der RTWPB-NCR zufolge könnten etwa 12.000 Beschäftigte durch die Anpassung ihren Arbeitsplatz verlieren, da Arbeitgeber möglicherweise Personal abbauen oder Stellen reduzieren.

Als nächstes stehen die Überprüfungen der Mindestlöhne in Zentral-Luzon, Calabarzon und Zentral-Visayas an, da dort im Oktober 2026 die Jahrestage der letzten Lohnverordnungen anstehen.

Quellen

Dieser Beitrag wurde auf Grundlage der unten verlinkten Quellen und Belege redaktionell auf Deutsch aufbereitet.