Wirtschaft

Lohnerhöhung in Western Visayas: Gremium prüft Anstieg des Mindestlohns um 250 Pesos

In der Region Western Visayas wird über eine deutliche Erhöhung des täglichen Mindestlohns beraten. Eine Anhebung des aktuellen Tagessatzes von 550 Pesos auf 800 Pesos, was einer Steigerung von 250 Pesos entspricht, ist im Gespräch.

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Symbolbild: Envato

Hintergrund dieser Überlegungen sind drei separate Petitionen, die seit April 2026 bei der regionalen Behörde für Löhne und Produktivität (RTWPB Region VI) eingegangen sind. Die Anträge stammen von einer Allianz für Arbeitnehmerrechte, einer Gewerkschaft von Krankenhausangestellten sowie einer Interessenvertretung aus der Business-Process-Outsourcing-Branche (BPO).

Während eines Dialogs der Interessengruppen am 21. Juli 2026 in Iloilo City wurden die verschiedenen Standpunkte erörtert. Vertreter des Gesundheitssektors warnten, dass die derzeitigen Vergütungen die Abwanderung von Fachkräften begünstigen und somit die medizinische Versorgung in der Region gefährden könnten.

Die United Labor Western Visayas (ULWV) Alliance begründete ihren Antrag vom 30. April mit den Auswirkungen globaler Ölversorgungsschwierigkeiten auf die regionale Wirtschaft. Ebenso folgten die Iloilo Doctors Hospital Employees Union (IDHEU) am 5. Juni und das BPO Industry Employees Network (BIEN) am 26. Juni mit ähnlichen Anpassungsforderungen, wobei letztere auf die speziellen Anforderungen in der Dienstleistungsbranche verwies.

Sixto Rodriguez Jr., DOLE und Vorsitzender des RTWPB VI, erklärte, dass die Lohnfestlegung ein rechtlicher und beratender Prozess sei. Bevor über die Petitionen entschieden werden kann, muss das Gremium prüfen, ob die Anträge formell korrekt eingereicht wurden und ob ausreichende faktische Gründe sowie ein sogenanntes „überwiegendes Ereignis“ vorliegen, das eine Lohnüberprüfung rechtfertigt.

PSA, des DOE, des DTI und des Ministeriums für Wirtschaft, Planung und Entwicklung vorgelegt. Arbeitnehmervertreter führten die steigenden Lebenshaltungskosten und die sinkende Kaufkraft an, während Vertreter der Arbeitgeberseite Bedenken hinsichtlich der wirtschaftlichen Tragfähigkeit äußerten.

Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen könnten durch zusätzliche Lohnkosten stark belastet werden, was die Wettbewerbsfähigkeit und die Schaffung neuer Arbeitsplätze gefährden könnte. Ein konkreter Zeitplan für die Entscheidung des Gremiums wurde bisher nicht bekannt gegeben.

Quellen