Gesellschaft

Letzter philippinischer Seemann nach Schiffsunfall in Indien weiterhin festgesetzt

Nach dem Kentern des Containerschiffs M/V MSC Elsa 3 vor der Küste von Kochi, Indien, ist ein philippinischer Besatzungsmitglied weiterhin im Ausland festgesetzt. Während die 19 anderen philippinischen Seeleute der liberianischen Flagge bereits in die Heimat zurückkehren konnten, arbeitet das Ministerium für Migrantenarbeiter (Department of Migrant Workers, DMW) an der Rückführung des letzten Crewmitglieds.

Aerial view of the stunning coastline and clear waters of Cebu Island in the Philippines
Symbolbild: Envato

Das Unglück ereignete sich im Mai 2025, als das Schiff in den Gewässern von Kerala kenterte. Alle 20 philippinischen Besatzungsmitglieder konnten damals sicher gerettet werden, wobei keine Verletzten oder Todesopfer zu beklagen waren. Von der gesamten Gruppe kehrten 17 Besatzungsmitglieder in vier Etappen zwischen August 2025 und Februar 2026 zurück.

Zwei weitere Seeleute erreichten am Samstagabend, den 18. Juli 2026, den Ninoy Aquino International Airport (NAIA) in Manila mit einem Flug von Qatar Airways. Das DMW teilte mit, dass diesen Personen umgehend finanzielle Unterstützung gewährt und sie zur weiteren Betreuung an die bemannungsagentur MSC Shipping Manning Services, Inc. übergeben wurde.

Bezüglich des verbleibenden Crewmitglieds in Indien hält das DMW laut eigenen Angaben Kontakt zur zuständigen bemannungsagentur sowie zur philippinischen Botschaft in Neu-Delhi, um eine sichere Rückkehr zu ermöglichen.

Quellen

Dieser Beitrag wurde auf Grundlage der unten verlinkten Quellen und Belege redaktionell auf Deutsch aufbereitet.