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Landwirtschaftsbehörde in Nord-Mindanao verstärkt Maßnahmen gegen Klimafolgen

Trotz der drohenden Auswirkungen von El Niño bereiten sich die Landwirte in Nord-Mindanao auf die möglichen Folgen vor. Die Landwirtschaftsbehörde in Nord-Mindanao (DA-10) weitet ihre Maßnahmen zur Klimaresilienz aus, um die Landwirte auf die Herausforderungen vorzubereiten. Zu den geplanten Schritten gehören die Bereitstellung von landwirtschaftlichen Betriebsmitteln, der Einsatz von Maschinen, die Förderung diversifizierter Anbausysteme sowie der Aufbau von Einrichtungen zur Lebensmittelverarbeitung.

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Bild: PIA - SHARED RESPONSIBILITY.

Die DA-10 arbeitet eng mit der staatlichen Wetterbehörde PAGASA zusammen, um Wettervorhersagen direkt in landwirtschaftliche Maßnahmen umzusetzen, noch bevor Naturkatastrophen die bäuerlichen Gemeinschaften erreichen. Im Rahmen eines Gesprächs mit der Presse in Cagayan de Oro City erklärte Jose Apollo Y. Pacamalan, der Regionaldirektor der DA-10, dass dies ein wichtiger Schritt sei, um die Landwirte auf die möglichen Auswirkungen von El Niño vorzubereiten.

Um Schäden durch Taifune, Überschwemmungen oder Dürren präzise zu erfassen, nutzt das Regionalbüro Wetterwarnungen sowie Bodenvalidierungen und Drohnenkartierungen. Innerhalb von 24 Stunden nach einem Wetterereignis werden Drohnenaufnahmen durchgeführt, um die exakte Anzahl der betroffenen Hektar zu bestimmen, die involvierten Barangays und Sitios zu identifizieren und die Landwirte zu verifizieren, die Unterstützung benötigen.

Zu den konkreten Vorsorgemaßnahmen gehört die Lagerung von Saatgut und Düngemitteln in Gebieten, in denen Taifune erwartet werden, sowie der Einsatz von Maschinen zur Bodenbearbeitung nach Überschwemmungen. Die Behörde koordiniert auch mit der NIA die Reinigung von Bewässerungskanälen in flutgefährdeten Gemeinden. Ein Beispiel dafür ist der Einsatz in Bukidnon, wo nach einem Taifun sofort Geräte zur Bodenbearbeitung bereitgestellt wurden, damit die Reisbauern nach dem Rückgang des Wassers sofort wieder mit der Aussaat beginnen konnten.

Gegen Dürreperioden setzt die Behörde auf klimaresiliente Nutzpflanzen wie Süßkartoffeln und Maniok. In Gemeinden rund um die Berge Kitanglad, Balatukan und Kalatungan wurden entsprechende Pflanzmaterialien bereitgestellt, da dort die Niederschläge für den Anbau geeignet bleiben. Pacamalan riet den Landwirten zudem, sich nicht auf ein einziges Erzeugnis zu verlassen, da die Diversifizierung der Anbauprodukte die Produktionsrisiken senke und die Ernährung sowie das Einkommen der Familien auch bei extremen Wetterbedingungen sichere.

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Zur Reduzierung von Nachernteverlusten fördert die DA-10 die Verarbeitung von Überschüssen wie Mais, Kürbis, Süßkartoffeln und Sayote zu Produkten wie Mehl oder Pulver, die eine längere Haltbarkeit besitzen. Solche verarbeiteten Lebensmittel können die Lebensmittelpakete ergänzen, die von DSWD OCD bei Katastropheneinsätzen verteilt werden.

Über die Notfallvorsorge hinaus setzt die DA-10 auf langfristige Strategien wie Agroforstwirtschaft, Konturlandwirtschaft sowie Boden- und Wasserschutz, um die Widerstandsfähigkeit zu erhöhen und Bodenerosion, insbesondere in Hanglagen, zu verringern. In Demonstrationsbetrieben in Claveria (Misamis Oriental) sowie in Lantapan und San Fernando (Bukidnon) können Landwirte diese Systeme zur Integration von Reis, Mais, Kaffee, Kakao und Obstbäumen vor Ort beobachten.

Zusätzlich werden bei der Planung nun auch Daten zum Hitzeindex, zur relativen Luftfeuchtigkeit und zu Niederschlagsprognosen berücksichtigt, um die Auswirkungen anhaltender Hitze auf die Produktivität der Kulturen zu bewältigen. Pacamalan betonte abschließend, dass die Regierung diese Vorbereitungen nicht alleine bewältigen könne und die Zusammenarbeit mit lokalen Regierungen und den Landwirten selbst erfordere, um den Schutz der Wassereinzugsgebiete und die Umsetzung von Erosionsschutzmaßnahmen sicherzustellen.

Quellen