Wirtschaft: Landesweit

Kraftstoffpreise auf den Philippinen steigen erneut an

Die Preise für Kraftstoffe auf den Philippinen werden ab Dienstag, dem 25. August 2026, erneut steigen. Wie das Energieministerium (Department of Energy, DOE) in einer Pressekonferenz am Montag, den 24. August, mitteilte, handelt es sich damit um die zweite Woche in Folge, in der die Preise an den Tankstellen angehoben werden.

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Quelle: PIA

Für die Woche vom 25. bis zum 31. August sind folgende Anpassungen angekündigt: Der Preis für Benzin steigt um 1,08 Pesos pro Liter, Diesel um 2,31 Pesos pro Liter und Kerosin um 0,95 Pesos pro Liter. Diese Erhöhung folgt auf die Preissteigerungen der Vorwoche, als Benzin um 2,49 Pesos, Diesel um 3,84 Pesos und Kerosin um 5,01 Pesos pro Liter teurer wurden. Damit werden die Preissenkungen der Woche vor dem 18. August, bei denen die Ölunternehmen die Preise für Benzin, Diesel und Kerosin jeweils um über 4 Pesos pro Liter gesenkt hatten, vollständig aufgehoben.

Das DOE führt die Volatilität der heimischen Preise auf die Reaktion der lokalen Märkte auf die globalen Märkte für Rohöl und raffinierte Kraftstoffe zurück. Maßgeblich hierfür sind sich ändernde Versorgungsbedingungen, Wechselkursschwankungen sowie geopolitische Risiken. Laut der Öl-Überwachung des Ministeriums stiegen die Preise für Dubai-Rohöl im Handelszeitraum vom 10. bis zum 14. August um etwa 8,90 US-Dollar pro Barrel. In demselben Zeitraum verzeichneten auch die internationalen Preise für Benzin, Kerosin und Diesel Zuwächse von rund 6,50 US-Dollar, 11,50 US-Dollar bzw. 11,40 US-Dollar pro Barrel.

Ein wesentlicher Grund für die steigenden Rohölpreise ist die ausbleibende Entwicklung bei einem möglichen Abkommen zwischen den USA und dem Iran. Gleichzeitig behaupten beide Seiten die Kontrolle über die Straße von Hormus, eine der weltweit bedeutendsten Routen für den Öltransport. Das DOE meldete, dass die Zahl der Schiffe, die die Meerenge zwischen dem Iran und dem Oman passieren, am 11. August auf 16 sank, verglichen mit 17 Schiffen am Vortag. Da Störungen im Schiffsverkehr in dieser Region die globalen Preise massiv beeinflussen können, bleibt die Lage angespannt.

Auch der Dieselmarkt wird durch regionale Faktoren gestützt. Neben den Spannungen im Nahen Osten, die den asiatischen Markt festigten, wirkte sich auch das anhaltende Exportverbot Russlands für Diesel auf die Preise aus. Die aktuellen Preise an den Pumpen liegen deutlich über dem Niveau, das vor den militärischen Auseinandersetzungen zwischen dem Iran und den US-israelischen Kräften am 28. Februar herrschte. In der letzten vollständigen Woche vor diesem Konflikt lagen die Einzelhandelspreise in Metro Manila beispielsweise bei 56 Pesos für RON95-Benzin, 54,70 Pesos für RON91-Benzin, 55 Pesos für Diesel und 83,47 Pesos für Kerosin. Da die Philippinen Nettoimporteure von Erdölprodukten sind, bleiben die lokalen Preise anfällig für globale Marktschwankungen und Unterbrechungen internationaler Lieferrouten.