Sicherheit: Batangas

Justizministerium prüft NBI-Beschwerde gegen Abgeordneten Leviste

Ein DOJ zugrunde. Gegenstand der Prüfung ist eine Beschwerde des National Bureau of Investigation (NBI) gegen den Abgeordneten des ersten Distrikts von Batangas, Leandro Leviste, und sechs weitere Personen.

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Quelle: PIA

Justizminister Fredderick Vida erklärte am Donnerstag während eines Pressebriefings, dass die Evaluierung der Beschwerde innerhalb von zehn Tagen abgeschlossen sein müsse. Je nach Ergebnis werde der Fall entweder zu einer Voruntersuchung weitergeleitet oder an das NBI zurückgegeben, falls die Beschwerde abgewiesen wird. Die Empfehlung des NBI, Anklage wegen qualifizierten Menschenhandels gegen die Beschuldigten zu erheben, wurde bereits am 4. September eingereicht.

Zu den Beschuldigten zählen neben Leviste auch der ehemalige Abgeordnete von Negros Oriental, Jacinto Paras, sowie vier Anwälte und eine weitere Person. Die Ermittlungen begannen nach einer Falleinsatz-Operation des NBI, bei der mehrere Personen gerettet wurden. Einige Opfer gaben an, Paras habe ihnen Geld versprochen, damit sie eine Geschichte erfinden und eine eidesstattliche Erklärung unterschreiben. Die Zahlungen sollten dabei in mehreren Etappen erfolgen.

Die Verteidigung der Beteiligten weist die Vorwürfe zurück. Levistes Lager bestritt jegliche Verwicklung in das mutmaßliche Komplott, während die Vertreter von Paras angaben, dass ein vermeintlicher Talentmanager von sich aus auf sie zugekommen sei, um Hilfe beim Verfassen der eidesstattlichen Erklärung zu bitten. Parallel dazu prüft das Justizministerium die Forderung, gegen die Beschuldigten eine Einreise-Überwachungsanordnung (Immigration Lookout Bulletin Order) zu erlassen.